Auf antiken und heiligen Spuren – Assisi&Rom-InfoReise (Tag 5)

Winnie Schanz | 22. Juli 2017 | Reiseberichte

Nach einem Spaziergang am Kolosseum, vorbei am Forum Romanum, endet unsere Reise am Rathaus von Rom. Von der dortigen Terrasse hat man einen wunderschönen Blick über die imposante Stadt. An jeder Ecke, an jedem Platz wird man Zeuge der alten römischen Größe. Was muss das früher für ein Gefühl gewesen zu sein, im Zentrum so einer Macht zu wohnen.

„Liebe geht durch den Magen“ – wenn nicht in Italien, wo sonst? Schon am ersten Abend wurden wir mit einfachem, aber köstlichem Essen im Hotel empfangen. Auf einem Tisch waren leckere Antipasti vorbereitet: knuspriges Weißbrot mit Olivenöl, Salami-Scheiben, klein-bröselige Stücke von Parmesan- und Gran-Padano-Käse, Brote mit würzigem Aufstrich. Eigentlich ist das bereits ein vollwertiges Abendessen – und ich liebe Antipasti – aber uns erwartete natürlich noch mehr! Secondi Piatti: Pasta con Funghi Porcini in einer cremigen Sahne-Soße. Dann waren wir wirklich satt, erhielten aber noch Grill-Gemüse mit salzig-würziger Wurst, und zum Dessert das schon erhoffte Tiramisu – ein Gedicht. Und ein Dessert geht immer!

Auch in Rom wurden wir verwöhnt: Dicke Tomatenstücke und Eisbergsalat, die wir nach eigenem Gusto mit Dressing anmachen durften, knuspriges Weißrot, riesige Portionen von Lasagne, bei der die Hackfleischfüllung aus den Nudelschichten quoll. Der Kellner meinte es sehr gut mit uns und ließ ein „danke, das reicht“ erst nach hartnäckigem Wiederholen gelten. Dann knackiges Gemüse und zum Dessert frische saftige Nektarinen und kleine Blätterteigkuchen mit zitronig-süßer Füllung. Apropos „zitronig“: Da Wein so überhaupt nicht mein Getränk ist (was immer wieder auf großes Erstaunen und teilweise sogar Mitleid stößt), hatte ich neben dem obligatorischen Aqua Minerale con Gas immer wieder Freude an der erfrischenden Lemon Soda – auf die stürze ich mich immer sofort, wenn ich in Italien bin.

Und natürlich darf Gelato in Italien nicht fehlen. Auch hier ist meine bevorzugte Sorte Zitrone – und wenn verfügbar, ganz dunkles Schokoladen-Eis – mmhhh. Dann noch in der Sonne sitzen – was will man mehr? Das ist Dolce Vita – im wahrsten Sinne des Wortes. 🙂

Und bilde ich es mir ein, oder schmeckt der Capuccino in Italien einfach viel besser als zuhause, obwohl wir auch einen hochwertigen Kaffeevollautomat mit Milchaufschäumung haben? Aber in unserer Küche fehlt wohl einfach der Flair Italiens.


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