Märchenstädte auf der großen Seidenstraße – Usbekistan-InfoReise (Tag 6&7)

Winnie Schanz | 19. März 2017 | Reiseberichte

Da eine Brücke eingestürzt war, konnten wir nicht den ursprünglich geplanten Weg mit dem Bus nehmen, sondern sind mit PKWs über einen Gebirgspass nach Shahrisabs gefahren, der Geburtsstadt des großen usbekischen Helden. Dieser Umstand hat sich als vorteilhaft erwiesen, denn der Weg war sehr interessant.

Auf dem Höhepunkt standen Händler in der Kälte und warteten auf Kunden. Hier habe ich zum ersten Mal getrocknete gewürzte Kuhmilch in Form von weißen Kugeln probiert – und muss es nicht wiederhaben… Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass uns allen das Essen in den Hotels und den Restaurants hier sehr gut geschmeckt hat, alles war überaus köstlich. Jeden Abend sind wir sehr satt und sehr zufrieden ins Bett gegangen. Wir durften Teppichknüpferinnen und -Weberinnen über die Schulter schauen, außerdem haben wir alle Schritte gezeigt bekommen, wie Papier geschöpft wird – was für ein Aufwand. Wir haben uns natürlich reichlich damit eingedeckt. Überhaupt sind wir eine kauffreudige Gruppe.

Heute, am Sonntag, sind wir nach Taschkent gefahren, wo wir die deutsche evang-luth. Kirche besucht haben. Die Pfarrerin und 3 Gemeindeglieder haben uns empfangen und unsere Fragen beantwortet. Zum Schluss haben wir gemeinsam ein deutsches Kirchenlied gesungen, das Vaterunser gebetet und sie hat uns den Segen zugesprochen. Es ist schön, wie man sich mit anderen Christen, auch über Grenzen hinweg, gleich besonders verbunden fühlt. Der große Taschkenter Basar „verschluckte“ uns, bis wir uns an der Metro wiedertrafen und zusammen ein paar Stationen gefahren sind. Richtige Kunstwerke sind da unten, die man leider nicht fotografieren darf.

Morgen früh endet unsere so interessante Woche. Dankbar für so viel Neues und Erlebtes reisen wir heim.


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