Kurzinfos zur Reise

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  • 11 Tage

Die geplante Reiseroute

TOUR MIT SCHANZ- ROUTE

Begegnungen auf der Reise

TagBegegnung
4Mittagessen beim Bauern Sergej und seiner Familie im Dorf Garni

Programmübersicht

TagDatumHotelProgrammpunkte
1YerevanFlug nach Yerevan. Transfer zu unserem Hotel in der Hauptstadt.
2YerevanOrientierende Stadtrundfahrt in Yerevan, der Hauptstadt Armeniens: Cascade (große Freitreppe), von oben prächtige Aussicht auf die Stadt und den Ararat (je nach Wetterlage). Weiterfahrt zu den Ruinen der Urartu- Festung Erebuni (782 v. Chr.), Besuch des kleinen Museums mit interessanten Funden aus dem Urartäer-Reich. Besuch und sachkundige Führung im Historischen Museum mit ausgesuchten Exponaten. Sachkundige Führung in der wissenschaftlichen Bibliothek Matenadaran von Yerevan mit einer wertvollen Sammlung alter armenischen Manuskripte, deren älteste aus dem 5. Jh. sind.
3YerevanFahrt nach Etschmiadsin, Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche und Residenz des Katholikos. Besichtigung der Kirche der HI. Hripsime aus dem Jahre 618, die als die charakteristischste aller armenischen Kirchen gilt und der großen Kathedrale. Teilweise Teilnahme an der Sonntagsmesse mit Chorgesängen. Mittagessen. Besichtigung der teilweise restaurierten Ruinen der Swartnoz-Kirche, einer monumentalen Rundkirche aus dem 7. Jh. Zurück nach Yerevan.
4YerevanEs geht heute nach Garni für unsere Besichtigung des ionischen Tempels aus der hellenistischen Zeit, im 1. Jh. von König Tiridates am Rande einer tiefen Basaltschlucht erbaut. Mittagessen beim Bauern Sergej und seiner Familie. Fahrt zum eindrucksvoll am Ende einer Schlucht gelegenen Höhlenkloster Geghard (12./13. Jh.), das aus mehreren ineinander verschachtelten Kirchenräumen besteht. Zurück nach Yerevan.
5DilidjanFahrt zum Sevan-See, dem 1900 m hoch gelegenen, größten Hochgebirgssee Europas. Mittagessen (Sevan-Fisch). Besichtigung der Sevan- Kirchen (9. Jh.), malerisch auf einer Halbinsel gelegen und über 230 Basaltstufen erreichbar. Dann Besichtigung des Klosters Haghartsin, versteckt in dichtem Wald auf einer Lichtung gelegen. Kleiner Fußweg zur Klosteranlage aus dem 11. - 13. Jh. mit sehenswertem großem Refektorium. Die gesamte Anlage wurde kürzlich neu restauriert. Weiter zum ehemaligen Kurort Dilidjan.
6GorisWir fahren das Sevanufer entlang und besuchen unterwegs den Friedhof Noraduz mit zahlreichen steinernen Kreuzen. Bei unserer Weiterfahrt über den Wardenispass auf 2410 m sehen wir die alte Karawanserei Selim aus dem 14. Jh. - eine Herberge für Kaufleute. Dann zum Steinkreis Zorakarer, das "Stonehenge Armeniens". Dieses bronzezeitliche Gräberfeld mit antiker Siedlung nahe der Stadt Sissian soll steinzeitlichen Astronomen bei der Orientierung am Sternenhimmel geholfen haben. Am Abend erreichen wir Goris.
7StepanakertEs geht heute in die Republik Berg Karabach, den "Schwarzen Garten". Auf dem Weg dorthin besuchen wir Alt-Chndsoresk. Das malerische Tal unterhalb dieses Dorfes ist wegen seiner bizarren Felsformationen und zahlreichen Höhlen, von denen einige bis Mitte des 20. Jhs. bewohnt waren, weltweit bekannt. Neben Gebäuderuinen aus dem 19. Jh. blieben im Tal die Hripsime- Kirche, eine dreischiffige Basilika aus dem 17. Jh., sowie eine einschiffige Kirche und die Ruinen einer Einsiedelei erhalten. Weiterfahrt. Dann erreichen wir Berg Karabach: Nach Zerfall der Sowjetunion wurde Aserbaidschan unabhängig und von der internationalen Gemeinschaft als neuer Staat anerkannt. In der autonomen Republik Berg Karabach kamen Bestrebungen auf, sich von Aserbaidschan zu lösen und als unabhängige Republik zu agieren, was in den Jahren 1992 - 94 zu Konflikten führte. Wir besuchen Schuschi, die "Stadt der sprechenden Steine". Der Kampf für die Unabhängigkeit der abtrünnigen armenischen Region führte im Jahre 1994 zu einem Waffenstillstand, der heute noch immer gilt - seitdem steht Schuschi unter Aufsicht von Berg Karabach. Die Stadt war einst die Heimat bedeutender Dichter und Komponisten, sowie Produktionsstätte für äußerst kunstvolle geknüpfte Teppiche. Eindrucksvoll sind nach wie vor die Stadtmaue und die aus weißem Stein erbaute Ghazanchetsots-Kathredrale. Am Abend kommen wir in Stepanakert an, der Hauptstadt der Region. International wird sie weiterhin als zu Aserbaidschan zugehörig angesehen, wo sie den Namen Xankendi trägt.
8StepanakertNach einer kurzen Stadtrundfahrt durch Stepanakert, machen wir uns auf den Weg zum Kloster Gandzasar, gelegen in der Nähe des Dorfes Vank. Der Name des Klosters bedeutet "Schatz des Berges". Hier finden wir die Kirche St. Johannes der Täufer, welche zwischen 1216 und 1238 erbaut wurde. Heute ist es Sitz eines Erzbischofs. Mit Minibussen geht es zum Kloster Dadivank. Der Komplex ist eines der Meisterwerke armenischer mittelalterlicher Architektur und wurde erstmals im 9. Jh. erwähnt. Es wurde ein bedeutendes Bildungszentrum und Ort der geistigen Erbauung für die ganze Region. Zurück nach Stepanakert zu unserem Hotel.
9YerevanEs geht heute wieder zurück nach Armenien. Auf dem Weg in die Hauptstadt machen wir einen Zwischenstopp an der einzigartigen Basilika von Verischen, ganz in der Nähe von Goris. Weiterfahrt zum Kloster Noravank (13. Jh.), auf einer Erhöhung am Ende einer engen Schlucht gelegen, in einer imposanten Berglandschaft mit bizarren roten Felswänden. Mittagessen. Besichtigung der restaurierten Klosteranlage mit mehreren Kirchen, darunter der mehrgeschossigen reichverzierten Mausoleumskirche. Anschließend Besuch des wichtigsten Wallfahrtsortes von Armenien, der renovierten Klosteranlage Chor Virap (4. - 7. Jh.).. Hier wurde der Überlieferung nach Gregor der Erleuchter, wegen der Verbreitung des Christentums in eine tiefe Grube eingesperrt. Einzigartiger Blick auf den auf türkischem Gebiet liegenden Ararat. Wir erreichen unser Hotel in Yerevan.
10YerevanAusflug in die herrliche Berglandschaft am Fuße des Ararats (4.090 m) zur Festung Ambert, einer Burgruine und Kirche aus dem 9. Jh. Rückfahrt nach Yerevan. Besuch von Tsitsernakabert, einer großen Parkanlage mit eindrucksvollem Denkmal und Museum für die Opfer des Genozids von 1915.
11Transfer zum Flughafen von Yerevan und Rückflug nach Deutschland.