Kurzinfos zur Reise

  • Ideen für ihre Gruppenreise
  • 7 Tage

Die geplante Reiseroute

TOUR MIT SCHANZ- ROUTE

Begegnungen auf der Reise

TagBegegnung
Je nach Verfügbarkeit sind folgende Begegnungen möglich:
Besuch auf den Handwerksmärkten von Santa Cruz – traditionelle bolivianische Handwerkskunst
Besichtigung der zweitgrößten Hutfabrik des Landes – europäische Hüte, ein koloniales Überbleibsel
Bummeln über den Sonntagsmarkt von Tarabuco – wir genießen echte indigene Gastfreundschaft
Indigenes Dorf Candelaria – Besuch einiger Haushalte und Einblick in tägliches Leben und Arbeiten
Besuch des Marktes der Minenarbeiter in Potosi: Cocablätter, 96-prozentiger Alkohol & Dynamit (legal!)
Abenteuer unter Tage: Wir besichtigen eine aktive Bergmine und erleben die harte Arbeit hautnah
Colchani, Zentrum der Salzgewinnung: Wir erfahren viel über die harte Arbeit, die hier geleistet wird

Programmübersicht

TagDatumHotelProgrammpunkte
1an BordNach individueller Anreise zum Flughafen starten wir heute unsere Reise von Deutschland nach Bolivien. Linienflug nach Santa Cruz.
2Santa CruzAm Morgen erreichen wir Santa Cruz. Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet. Der Rest des Morgens steht uns zur freien Verfügung, um uns an das tropische Klima zu gewöhnen. Nach dem Mittagessen brechen wir auf zu einer Stadttour durch Santa Cruz de la Sierra. Sie gilt als die architektonisch modernste, wirtschaftlich dynamischste und wohlhabendste Stadt des Landes. Auch Papst Franziskus stattete Santa Cruz bei seiner Südamerika-Reise im Juli letzten Jahres einen ausführlichen Besuch ab. Vor seinen rund 500.000 Zuhören lobte er hier vor allem die Bemühungen für ein friedliches Zusammenleben der vielen Ethnien, und hob die Rolle der Frau in der bolivianischen Gesellschaft hervor. Zunächst besuchen wir den Zoo Sudamericana Fauna. 1979 eröffnet, ist er der weltweit einzige Zoo, der sich auf die südamerikanische Fauna spezialisiert hat. Da die Stadt im äquatorialnahen tropischen Bereich des Amazonas liegt, kann der Zoo etliche Arten des Regenwaldes offen zur Schaustellen: Von Schmetterlingen über Papageien, Reptilien, Fischen des Amazonas bis zu Affen und dem Jaguar. Weiter geht es zum als Flanierpunkt beliebten Platz des 24. Septembers, in dessen Umgebung Santa Cruz noch den kleinstädtischen Charme der spanischen Kolonialzeit bewahrt hat. Hier sehen wir neben der Kathedrale, der Präfektur und dem Rathaus auch das Kulturzentrum. In der Kathedrale San Lorenzo besuchen wir das Museum für sakrale Kunst. Wir sehen religiöse Gegenstände, darunter auch Ausstellungsstücke der Jesuitenmissionen. Diese geben uns einen interessanten Einblick in die religiöse Geschichte Boliviens. Weiter zu den Handarbeitsmärkten La Recoba und Artecampo. Von den Wollwebern in den Höhen von Vallegrande, den Kunstmalern in Urubicha bis zu nomadischen Stämmen von Ayoreo präsentieren uns diese Gruppen die beste Varietät der traditionellen tropischen Handwerkskunst Boliviens.
3SucreNach dem Frühstück (wie jeden Morgen auf der Reise) erwartet uns der Inlandsflug nach Sucre. Wir genießen unser Mittagessen und starten dann die Stadtbesichtigung in Sucre: Sucre liegt hoch in den majestätischen Anden, im Herzen Boliviens, und gehört zu den hübschesten Städten des Landes. Genau wie die italienische Hauptstadt Rom liegt Sucre auf sieben Hügeln. Das Stadtbild ist von weißen Häusern, erholsamen Parks, engen malerischen Gassen und vielen religiösen Bauten aus den Zeiten der spanischen Kolonialherrschaft bestimmt. Wegen der vielen weißen Häuserfassaden wird Sucre auch gern "die weiße Stadt" genannt. Seit 1991 gehört die romantische und malerische Altstadt von Sucre außerdem zum UNESCO-Weltkulturerbe. Uns erwartet der Besuch des Casa de la Libertad, wo im Jahre 1825 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. In den authentisch eingerichteten Zimmern bekommen wir den Eindruck, die Verkündung der Unabhängigkeit noch einmal live miterleben zu können... Ein weiterer Augenschmaus der Architektur und unser nächstes Ziel ist das Kloster San Felipe de Neri, welches aus zwei Stockwerken besteht und uns mit seinen Rundbögen im Innenhof und seinen herrlichen Dachterassen beeindruckt. Des Weiteren beherbergt das Kloster auch eine Krypta, in der mehrere bedeutende Persönlichkeiten wie ein Ex-Präsident und mehrere Erzbischhöfe begraben sind.Die Cholas (Quechua-Frauen) repräsentieren in ihrer traditionellen Kleidung die bolivianische Kultur. Faszinierend sind jedoch vorallem ihre europäisch anmutenden Hüte, die oft an die Bowlerhüte der Londoner Banker erinnern. Zum Abschluss des Tages erwartet uns der Besuch in einer Hutfabrik, der zweitgrößten des Landes. Der bolivianische Hutmarkt ist groß: Von den ca. sieben Millionen Bolivianern tragen drei Millionen Hüte, und zwar während der Feldarbeit genauso wie bei Festen. Außerdem wird noch nach Peru ,Argentinien und in die USA exportiert. Der Rohstoff Schafswolle kommt vom Altiplano, aus Argentinien oder Uruguay, und wird in den alten Fabrikhallen in elegante Hüte verwandelt.
4SucreFrüh am Morgen fahren wir nach Tarabuco. Hier besuchen wir den Sonntagsmarkt. Die Indigenen der umliegenden Dörfer treffen sich hier jeden Sonntag zum Plaudern, Tauschen, Kaufen und Verkaufen. Sie tragen die "montera", ein den spanischen Sturmhauben nachempfundener Hut aus Rindsleder, sie spielen die Charango,ein Gitarren-Nachbau, und kauen Coca immer dann, wenn wir uns einen Kaffee oder Tee gönnen würden. Der Sonntagsmarkt von Tarabuco ist der wohl interessanteste Lateinamerikas. Hier werden einige der landwirtschaftlichen Produkte der Region sowie Kunsthandwerk angeboten. Nach dem Mittagessen geht es weiter zum indigenen Dorf Candelaria. Hier besuchen wir einige der Haushalte und können sehen, wie Männer und Frauen arbeiten und ihrem Handwerk nachgehen. Außerdem besichtigen wir ein Anwesen aus der Kolonialzeit mit seinen Wohn- und Lagerräumen sowie seiner Kapelle.
5ColchaniHeute machen wir uns auf den Weg nach Potosi. Die Stadt liegt am Fuß des Berges Cerro Rico ("Reicher Berg"), dessen Silberreichtum Potosí im frühen17. Jh. zu einer der größten Städte de rWelt machte und von dessen Silber- und Zinnvorkommen die Stadt noch heute abhängig ist. Schon die Inka hatten am Cerro Rico Silber fördern lassen. Potosí ist seither ein Synonym für Reichtum. Im Spanischen gibt es noch immer die Redensart "Vale un Potosi" - "Das ist einVermögen wert". Das Zentrum von Potosi ist durchgehend im Kolonialstil gehalten und stammt fast vollständig aus dem 17. und 18. Jh. Seit1987 sind die Bauten Potosís Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie zählen zu den prächtigsten der Welt und werden nach wie vor gut instand gehalten. Diese stehen bei unserem Besuch in Potosi genauso auf dem Programm, wie der "Mercado de los Mineros", der Markt der Minenarbeiter. Er gilt als der einzige öffentliche Markt der Welt, an dem man legal Dynamit kaufen kann! Es bietet sich an, hier kleine Geschenke für die Minenarbeiter zu kaufen, die man ihnen unter Tage schenken kann. Außerdem besuchen wir eine aktive Bergmine und können beobachten, wie die Bergleute Mineralien fördern - unter den härtesten Bedingungen. Im ganzen Cerro Rico arbeiten zurzeit etwa 15.000 "Mineros". Noch immer sind die Arbeitsbedingungen extrem, es wird hauptsächlich per Hand gearbeitet. Weiter nach Colchani zu unserem Salzhotel.
6La PazDer Salar de Uyuni ist der größte Salzsee der Welt und mit einer Fläche von ca. 12.000 qkm fast 22 mal so groß wie der Bodensee. Umrahmt wird sie von einer kargen, vom Wind zerfressenen Landschaft, geformt aus Vulkanen und Geysirbecken - surreal und fast ohne jegliches Leben. Aber nur fast. Salzarbeiter und ihre Familien leben am Rande der Ebene ein einfaches, einsames Leben. Colchani steht am Morgen als erstes auf unserem Programm. Es gilt als Zentrum der Salzgewinnung. Hier sehen wir, wie in harter körperlicher Arbeit mit einfachsten Mitteln das Salz abgebaut wird.Über die Salzberge fahren wir bis zur Isla Incawasi. Sie ist bekannt für die Riesenkakteen, die nicht nur mehrere Meter hoch werden, sondern auch bis zu 1200 Jahre alt sind! Nach dem Mittagessen besuchen wir die Qoquesa-Mumien in einer Höhle am Fuße des Vulkanes Tunupa. Tausende Jahre alt, aus der Zeit vor den Inkas.
7Heute endet unsere Reise durch Bolivien mit dem Rückflug nach Deutschland.