Kurzinfos zur Reise

  • Ideen für Ihre Gruppenreise
  • 6 Tage

Die geplante Reiseroute

TOUR MIT SCHANZ- ROUTE

Begegnungen auf der Reise

TagBegegnung
2Empfang durch einen Vertreter der Sophienkirche in Sofia, der uns Einblick in die Orthodoxie gibt
2Empfang durch einen Vertreter der Banja-Baschi-Moschee in Sofia – Führung durch die Moschee
3In einem der größten Weingüter des Landes erwarten uns Weinprobe, Käse- und Salami-Häppchen
5Deutsche Schule Sofia: Empfang und Führung durch die deutsch-bulgarische Begegnungsschule

Programmübersicht

TagDatumHotelProgrammpunkte
1SofiaNach individueller Anreise zum Flughafen starten wir heute gemeinsam unsere Reise nach Bulgarien. Linienflug nach Sofia und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet. Transfer zu unserem Hotel in Sofia für leichtes Abendessen und Übernachtung.
2PlovdivNach unserem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel (wie jeden Morgen auf der Reise) widmen wir diesen Tag Sofia, der bulgarischen Hauptstadt, zugleich größten Stadt des Landes und Lieblingsort des römischen Kaisers Konstantin des Großen. Vor mehr als 7 Jahrtausenden gegründet, bietet sie heute eine bezaubernde Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart. Inmitten der Balkanhalbinsel, am Fuße der Gebirge Vitoscha und Ljulin gelegen, beherbergt diese Stadt das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Auf den ersten Blick erkennen wir die typische Ostblock-Romantik, zerfallende Plattenbauten und sozialistische Denkmäler. Doch beim genaueren Hinsehen entdecken wir moderne Gebäude, schöne Boulevards, typisch bulgarische Architektur und kulturelle Hinterlassenschaften mit besonderem Charme. Diese gilt es bei dieser Stadtführung zu erkunden: Zunächst besuchen wir die Bojanakirche, ein bulgarisch-orthodoxes Gotteshaus aus dem 10. Jh. Die von außen schlicht wirkende Kirche aus dem Mittelalter beeindruckt durch ihre fantastischen Fresken, in denen die Kunst des Zweiten Bulgarischen Reiches einen ihrer Höhepunkte fand. Seit 1979 steht die Bojanakirche auf der Liste der UNESCO. Es geht weiter zur Sophienkirche, die der Namensgeberin der Stadt - der Hl.Sophia - geweiht ist. Sie wurde im 6. Jh. an der höchsten Stelle des Siedlungszentrums errichtet und ist somit einer der ältesten Kirchenbauten Europas. Auch in der osmanischen Zeit, in der die Kirche als Moschee diente, wurde ihr Äußeres nicht verändert. Hier empfängt uns ein Vertreter der Kirche und gibt uns interessante Einblicke in die Orthodoxie in Bulgarien. Dann steht die Alexander-Newski-Kathedrale auf dem Programm. Sie ist das wichtigste Wahrzeichen Sofias und zugleich die Kathedrale des bulgarischen Patriarchen. Errichtet wurde sie bis 1912 zur Erinnerung an Zar Alexander II und an die gefallenen Soldaten während des Russisch-Osmanischen Krieges (1877-78). Besonders beeindruckend ist das Innere der Kathedrale, verfügt sie doch über insgesamt fünf Kirchenschiffe und ist mit Gold, Mosaiken, Marmor und Holzschnitzereien geschmückt. Nach der Mittagspause geht die Fahrt weiter zur Banja-Baschi-Moschee. Sie ist die größte Moschee der bulgarischen Hauptstadt und gleichzeitig eine der ältesten in Europa - 1576 unter osmanischer Herrschaft erbaut. Hier empfängt uns ein Vertreter der Moschee und führt uns durch das muslimische Gotteshaus. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Plovdiv zu unserem Hotel für Abendessen und Übernachtung. Tagesstrecke: 145 km Fahrtdauer: ca. 2 Std.
3KazanlakAn diesem Morgen unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Plovdiv, die älteste Stadt Bulgariens und auch eine der ältesten Städte Europas. Sie ist Zeitgenosse von Troja und Mykene, und älter als Rom, Karthago oder Konstantinopel. Auf begrenztem Raum können wir durch verschiedene Epochen spazieren, die Atmosphäre der Stadt aus der Zeit der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt (18-19. Jh.) spüren und antike Gebäude erkunden, die in das moderne Leben integriert sind. Denn Plovdiv besteht eigentlich aus vier Städten, die sich wie Jahresringe eines Baums um das Stadtzentrum gebildet haben. Bei unserer Stadtrundfahrt besuchen wir als erstes das römische Theater. Es wurde am Anfang des 2. Jh. unter der Herrschaft des römischen Kaisers Trajan errichtet. Dann machen wir noch einen Abstecher ins ethnografische Museum. Dieses bietet uns einen hervorragenden Einblick in die Bulgarische Wiedergeburtszeit - anhand von Exponaten wie Werkzeug, Mobiliar und authentischen Trachten. Bevor wir Plovdiv verlassen, sehen wir noch die Sveta-Marina-Kirche. Diese begeistert mit ihren schönen Fresken, der geschmückten Gewölbedecke und dem sechsstöckigen hölzernen Glockenturm. Mit dem Kloster Batschkovo erreichen wir das zweitgrößte Kloster des Landes. Es beherbergt insgesamt drei Kirchen - die Hauptkirche stammt aus dem Jahre 1604. Hier befindet sich eine Marien-Ikone, der eine Reihe von Wundern zugeschrieben wird. Das Kloster ist weltweit ebenso bekannt für die Fresken, die es aufbewahrt: Diese gehören zu den kostbarsten Werken der christlich-orthodoxen Malerei. In Menada, einem der größten Weingüter Bulgariens, erwartet uns eine Weinprobe mit Käse- und Salami-Häppchen. Am Abend erreichen wir Kazanlak. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel. Tagesstrecke: 100 km Fahrtdauer: ca. 2 Std.
4Veliko TarnovoDie Umgebung um Kazanlak wartet mit dem Tal der thrakischen Könige und einzigartigen archäologischen Funden auf. Hier befördern bulgarische Wissenschaftler bis heute zahlreiche Artefakte ans Tageslicht, die Aufschluss über die reiche antike Geschichte - und die der Thraker - in unseren Breiten geben. Eines dieser wertvollen Kulturdenkmäler ist das Grabmal von Kazanlak, welches wir heute besuchen. Freigelegt wurden die Gebeine eines Menschen - vermutlich die des Rhebulas (Sohn des Thrakerkönigs Seuthes III) - eines Pferdes, eine Amphora und Keramik. Das Wertvollste des Grabmals von Kazanlak sind jedoch die ausgesprochen gut erhaltenen, wunderschönen Fresken (s.o.). 1979 wurde wurde das Grab in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Nun fahren wir weiter nach Shipka, wo wir die Gedächtniskirche besuchen. Sie erhebt sich majestätisch am südlichen Fuße des Balkan-Gebirges und stellt eine der größten Heiligtümer für das bulgarische Volk dar - ein wahres Pantheon der Unsterblichkeit. Die Kirche bewahrt das Andenken an die selbstopferische Heldentat der russischen Soldaten und bulgarischen Landwehrsoldaten, die für die Befreiung Bulgariens im Russisch-Osmanischen Krieg gefallen sind. Im Anschluss an die Mittagspause führt uns die Reise weiter nach Veliko Tarnovo. Wir erreichen unser Hotel für Abendessen und Übernachtung. Tagesstrecke: 100 km Fahrtdauer: ca. 2 Std.
5SofiaHeute erhalten wir eine interessante Stadtführung durch Veliko Tarnovo. Als im Jahre 1187 Bulgarien von der byzantinischen Herrschaft befreit wurde, wurde Veliko Tarnovo die Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Zarenreiches. Die Stadt beeindruckt mit ihrer ungewöhnlichen Schönheit und den einmaligen Denkmälern jahrhundertelanger bulgarischer Geschichte. Bei der Stadtführung sehen wir unter anderem die Petrus-und-Paulus-Kirche. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Tsaravets auf dem gleichnamigen Hügel, welche wir anschließend besichtigen. Der gewaltige Festungskomplex fungierte einst als bedeutendste Burg des bulgarischen Reiches. Die Ruinen der prachtvollen Festung wurden Mitte des 20. Jh. restauriert und so wurden Mauern, Türme, Portale und die Patriarchenkirche mit ihren Ikonenmalereien vollständig wiederhergestellt. Nach der Mittagspause fahren wir weiter zum Kloster Trojan - ein Denkmal der bulgarischen Kultur und das drittgrößte Kloster des Landes. Zur Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt wurde das Kloster zu einem Zentrum des geistigen Lebens und einer regen schriftlichen und kulturschaffenden Tätigkeit. Es geht zurück nach Sofia. Hier werden wir bereits in der Deutschen Schule erwartet und man führt uns durch die deutsch-bulgarische Begegnungsschule. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Sofia. Tagesstrecke: 250 km Fahrtdauer: ca. 3,5 Std.
6Wir besuchen am Morgen die Sofioter Synagoge. Damit sehen wir nicht nur ein schönes Gotteshaus mit bemerkenswerter Architektur, sondern gleichzeitig auch das Jüdische Geschichtsmuseum, das in der Synagoge untergebracht ist. Es erzählt uns die Geschichte der bulgarischen Juden unter anderem während des Zweiten Weltkriegs. Die Ausstellungen verdeutlichen die Religion, das Brauchtum und die Kultur der Juden, wie auch die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft von ihrer Ansiedlung hier bis zur Gründung des Staates Israel. Dann endet unsere Reise durch Bulgarien mit dem Transfer zum Flughafen Sofia und dem Rückflug. Individuelle Heimreise vom Flughafen.