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  • 7 Tage

Die geplante Reiseroute

TOUR MIT SCHANZ- ROUTE

Programmübersicht

TagDatumHotelProgrammpunkte
1SegoviaNach unserer Ankunft in Madrid haben wir auf einer Stadtrundfahrt Gelegenheit, die Hauptstadt Spaniens in ihren Ausmaßen und ihrer Schönheit kennenzulernen: Die großen Prachtstraßen wie die Gran Via, die Kastilische Allee, die Alcala-Straße und das gleichnamige Stadttor entdecken wir ebenso, wie das Herz der Altstadt bei einem Spaziergang vom Sonnentor bis zum Hauptplatz, der Almudena-Kathedrale und dem Viertel des Königspalastes. Während der Freizeit auf dem Michaelismarkt können wir die gute einheimische Gastronomie kennenlernen. Die Fahrt führt weiter nach Segovia zur Übernachtung. Fakultativ am Abend: Willkommensabendessenmit Verkostung des berühmten Segovianer Spanferkels.
2ValladolidVormittags unternehmen wir einen Rundgang durch die ummauerte Altstadt Segovias, Weltkulturerbe. Er führt uns vom römischen Aquädukt durch das jüdische Viertel an die gewaltige gotische Kathedrale heran und von dort bis hin zur mittelalterlichen Königsburg. Wir kommen dabei auch am Josephskloster des Karmel vorbei, der neunten Gründung der heiligen Theresia und auch heute noch ein Kloster für Klausurnonnen. Möglichkeit, eine Messe zu feiern oder an einem Gottesdienst teilzunehmen. Freizeit zur Mittagspause. Vor der Weiterreise nach Valladolid besichtigen wir am Nachmittag die vor den Stadtmauern gelegenen Anlagen der Fuencisla-Wallfahrtskirche, der romanischen Vera Cruz-Kirche und das Kloster der Unbeschuhten Karmeliten, in deren Kirche sich die Grabstätte des Heiligen Johannes vom Kreuz befindet.
3SalamancaIn Valladolid gründete die Heilige Theresia ihr viertes Kloster als Empfängnis-Kloster des Karmel, heute bekannt als Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen. Wir besichtigen San Gregorio, Sitz des Museums für Bildhauerkunst, den Pimentel-Palast, die Unvollendete Kathedrale, das San Benito-Kloster - zentraler Sitz der Benediktiner Kastiliens - und den Hauptplatz. Möglichkeit, eine Messe zu feiern oder an einem Gottesdienst teilzunehmen. Nach einer Mittagspause begeben wir uns nach Medina del Campo. Hier lernte die Heilige Theresia Johannes vom Kreuz kennen. Im Zuge ihrer Klosterreform hielt sie sich in der Stadt zur Gründung des Josephsklosters der Karmelitinnen auf, deren kleines Museum man heute noch besichtigen kann. Hier hörte sie von Bruder Johannes: Sie führten ein Gespräch miteinander. Das hinterließ in Theresia einen so tiefen Eindruck, dass sie ihm eröffnete, dass Gott ihn mit Sicherheit dazu ausersehen hätte, im Karmeliterorden die Heiligkeit zu erlangen. Sie teilte ihm auch mit, dass der oberste Prior ihr die Erlaubnis erteilt habe, zwei unbeschuhte Mönchsklöster zu gründen, und dass Johannes es sein solle, dieses Unternehmen durchzuführen. Wenig später vollzog Johannes auch die allererste Gründung eines Unbeschuhten Karmelitenklosters in einem verfallenen Gebäude in Duruelo, welches wir in den nächsten Tagen auch besuchen werden. Wir unternehmen einen Spaziergang durch die Ortschaft, bevor wir die Weiterreise nach Salamanca antreten. Fakultativ: Möglichkeit zu einer Weinkellereibesichtigung mit Verkostung.
4SalamancaSalamanca, ebenfalls Weltkulturerbe, ist und war vor allem eine Universitätsstadt und hat die universitären Hauptgebäude und viele Studienstifte noch erhalten. Die verschiedenen Mönchsorden haben sich ihrem Bann nicht entziehen können, so die Dominikaner im Stephanskloster, die Jesuiten in ihrem übergroßen Kollege und selbstverständlich auch nicht die Unbeschuhten Karmelitinnen. Theresia von Avila gelangte am 31. Oktober 1570 nach Salamanca, um dort ihre siebente Klostergründung in die Tat umzusetzen. Sie bezieht mit ihren Gefährtinnen ein Haus, das ihnen Juan de Ovalle zur Verfügung gestellt hat. Er war der Ehemann ihrer jüngeren Schwester Juana. Hier verbringen sie die Nacht auf Allerseligen bzw. die "Nacht der Ängste". Sieht sich Theresia doch beim Läuten aller Totenglocken der Stadt ihren Ängsten ausgesetzt. Dieses Haus, die Treppe, seine Kapelle, Zellen, Hof und Armseligkeit inspirierten ihr Gedicht "Ich lebe ohne in mir zu leben". Die Karmelitinnen blieben drei bis vier Jahre dort, bevor sie angesichts der Feuchtigkeit im Haus von Klosteranlage zu Klosteranlage weiterzogen. Schließlich fand die siebente Gründung einer Bleibe im nahegelegenen Dorf Cabrerizos statt. Möglichkeit, eine Messe zu feiern oder an einem Gottesdienst teilzunehmen. Die ausgeglichene Mischung aus Studenten und Besuchern erzeugt eine schöne Atmosphäre, die zu einem Spaziergang durch die belebten Straßen und die festliche Abendstimmung verleitet. Weitere herausragende Sehenswürdigkeiten sind der Hauptplatz, die beiden Kathedralen und das Muschelhaus. Fakultativ: Tapas-Abendessen mit Verköstigung iberischen Schinkens.
5AvilaHeute führt uns der Weg nach Alba de Tormes. Theresia von Avila gelangte bereits schwer erkrankt im September 1582 erneut an die Stätte ihrer achten Klostergründung. Wenige Wochen später lag sie im Sterben, worauf ihre Begleiter sie fragten, ob sie in Avila zu sterben wünsche. "Hat man nicht hier ein Stück Erde für mich?" entgegnete sie nur. In der Nacht des 4. Oktober verschied sie und wurde im herzoglichen Alba beigesetzt, das seitdem ihre Gebeine innerhalb der Mauern des Städtchens hütet und nie herausgeben wollte. Wir können ihre achte Klostergründung nbesichtigen, wo von Unbeschuhten nKarmelitinnen und Karmeliten die Erinnerung an sie wachgehalten wird. Möglichkeit eine Messe zu feiern oder an einem Gottesdienst teilzunehmen. Die Reise geht weiter nach Blascomillan, wo sich die erste der Gründungen von Johannes vom Kreuz befindet, das Duruelo-Kloster. Bruder Johannes vom Kreuz gelangt in Begleitung eines namentlich nicht mehr bekannten Maurers nach Duruelo und begab sich an die Einrichtung und den Umbau eines Gebäudes in Kloster und Kirche. Schließlich konnte dieses erste Unbeschuhte Karmelitenkloster am 28. November 1568, einem Ersten Advent, geweiht werden. Am Vorabend waren sechs Karmeliten eingetroffen, unter ihnen der Provinziale Bruder Alonso Gonzalez, der die Messe feierte. Anschließend hörte man die drei Unbeschuhten folgende Formel aufsagen: "Wir, Bruder Antonius von Jesus, Bruder Johannes vom Kreuz und Bruder Joseph von Christus beginnen heute, am 28. November 1568, nach der Ursprünglichen Regel zu leben..." und unterschrieben. Es ist das erste Mal, dass wir den Namen unseres Heiligen so lesen, wie wir ihn kennen: Bruder Johannes vom Kreuz. Auf dem Weg nach Avila werden wir einen kurzen Halt in Gotarrendura einlegen. Eine Ortschaft, die auch als möglicher Geburtsort der Heiligen betrachtet wird. Es existieren verschiedene Daten, welche darauf hindeuten, dass die Heilige Theresia von Jesus in der Gemeinde Gotarrendura auf die Welt gekommen sein könnte. Abends werden wir Avila erreichen, offizieller Geburtsort der heiligen Theresia von Jesus. Einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen wir am Aussichtspunkt der Vier Säulen. In der Nähe des Adaja-Flusses stehen diese Säulen mit einem steinernen Kreuz auf einem Felsvorsprung. Von hier aus hat man einen sehr guten Ausblick auf die Altstadt. Zusammen mit der Stadtmauer handelt es sich um den emblematischsten Ort Avilas. Das Denkmal ist eng mit der Kindheit der Heiligen Theresia von Jesus verbunden. Ihre Biographen berichten, wie sie sich in Begleitung ihres Bruders auf den Weg ins maurische Land machte, um dem Märtyrertod entgegenzugehen, aber nur bis hier an diese Stelle gelangte. Das kindliche Abenteuer von Theresia und Rodrigo erreichte gerade einmal die Ufer des Adaja.
6AvilaAvila wird als Geburtsort der Heiligen Theresia von Jesus am 28. März 1515 betrachtet. Die Wurzeln ihrer Familie liegen in Toledo und Olmedo. Ihr Vater, Alonso de Cepeda, war der Sohn eines toledanischen Händlers, Juan Sanchez de Toledo und Ines de Cepeda. Juan verlegte seine Tätigkeit nach Avila und es gelang ihm, seine Kinder in adlige Familien hinein zu verheiraten. Alonso vermählt sich 1505 mit Catalina del Peso, die nach zwei Niederkünften 1507 verschied. Zwei Jahre später heiratet er Beatriz de Ahumada, die Mutter Theresias. Kein Weg führt in Avila an den Stätten des Lebens und des Wirkens der großen Mystikerin, der Heiligen Theresia, vorbei. So stoßen wir hier auf ihr Geburtshaus, auf das Karmelitinnenkloster der Menschwerdung, in das sie eintrat. Auch auf ihre Schule, das Graciakloster - deren Kirche man besuchen kann - und auf ihre erste Klostergründung, das Josephskloster. Avila, Weltkulturerbe, erwartet uns auch mit seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer, seiner Kathedrale, der romanischen Vincenzkirche, Palästen und Herrenhäusern der Velada, Valderrabanos, Nunez Vela, Guzmanes. Möglichkeit, eine Messe zu feiern oder an einem Gottesdienst teilzunehmen. Fakultativ: Es besteht die Möglichkeit eines besonderen Abschiedsessens.
7Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Avila und fahren zum Flughafen.