Kurzinfos zur Reise

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  • 12 Tage

Die geplante Reiseroute

TOUR MIT SCHANZ- ROUTE

Programmübersicht

TagDatumHotelProgrammpunkte
1LibrevilleNach individueller Anreise zum Flughafen Deutschland starten wir unsere Reise nach Gabun. Linienflug nach Libreville und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet.
2LibrevilleNach dem Frühstück (wie jeden Morgen auf der Reise), erkunden wir die gabunische Hauptstadt Libreville, an der Trichtermündung des Como gelegen. Auf einer Stadtrundfahrt beeindruckt das Regierungsviertel mit seinen staatlichen Bauten, die Moschee und die mit Schnitzereien reich verzierte Kirche St. Michel. Die Stadt ist im Westen von einer schönen Promenade gesäumt. Libreville hat sich von der Ankunft der ersten Bewohner bis zur Unabhängigkeit 1960 kaum verändert. Beeindruckend ist ebenfalls die üppige, farbenprächtige Vegetation der Stadt. Der Nachmittag steht zu freien Verfügung.
3Port GentilHeute morgen fahren wir an den Hafen. Ein Katamaran bringt uns entlang der Atlantikküste bis nach Port Gentil, die zweitgrößte Stadt von Gabun und wurde auf der Insel Mandji erbaut. Die Stadt ist ein Industriezentrum für die Holzverarbeitung und Ölraffinerie und daher Wohnort zahlreicher Ausländer. Hier endete auch immer die Seereise von Schweitzer und seinen Mitarbeitern nach einem längeren Europa-Aufenthalt. Alternativ: Flug
4Stiftung am Fluss OgooueHeute morgen steigen wir in unser Boot, das uns auf einer 6-stündigen Fahrt nach Lambaréné bringen wird. Die Bootsfahrt wird sicherlich nicht langweilig. Der Urwald kommt stellenweise bis ans Ufer, dann dehnt sich der Fluss so weit aus, dass man denkt, auf einem See zu fahren. Unterwegs beobachten wir Fischer, Holzschlepper und sehen Dörfer am Uferrand. Nach unserer Ankunft in Lambaréné, Transfer zu den Unterkünften der Albert-Schweitzer-Stiftung. Abendessen im Gemeinschafts- Speisesaal der Stiftung, wo auch Schweitzer immer mit seinen Mitarbeitern gegessen hat.
5Stiftung am Fluss OgooueFrüh am Morgen, bereits bei Sonnenaufgang, fängt hier im Albert- Schweitzer-Spital das Leben der Menschen und Tiere an. Auf unserem gemeinsamen Spaziergang erfahren wir viel über das damalige Leben und Schweitzers Arbeit hier in Zentralafrika. Wir sehen die alten Unterkünfte und Behandlungszimmer. Auch der Leprastation statten wir einen Besuch ab, bevor wir hoch zum neuen Spital gehen. Besichtigung des zum Museum umgebauten Wohnhaus von Schweitzer. Sein Schlaf- und Arbeitszimmer sind so eingerichtet, dass man das baldige Eintreten des Doktors erwartet...
6LopéVon Lambaréné nach Ndojli fahren wir noch auf einer Asphaltstraße. Ndojli ist eine chaotische Stadt, wo sich Holzfäller und Händler aus dem Landesinneren treffen. Weiter geht es dann teilweise über ausgefahrene Pisten in unserem 4x4- Jeep, vorbei an Holztransporten, zum ältesten Nationalpark des Landes, Lopé. Der Nationalpark schützt eine der seltenen Savannenlandschaften inmitten des Regenwaldes. Sie entstand während der letzten Eiszeit und ist heute ein Refugium für viele Tiere.
7LopéWährend Wildbeobachtungsfahrten zu Fuß und im Jeep können wir uns im nördlichen Teil des Lopé Nationalparks aufhalten - bereits erschlossenes Savannengebiet. Mehr als 1.000 Mandrills wurden im Nationalpark gezählt. Somit gibt es in Lopé die weltweit größte Population dieser Pavianart. Auf diesen Touren können wir mit etwas Glück Elefanten, Schimpansen, Pinselohrschweine, Rotbüffel, Meerkatzen, Flachlandgorillas und Anilopen begegnen. Danach geht es zum Freilichtmuseum, das beim Parkeingang zu finden ist. In den traditionellen Hütten werden Skelette, Schmetterlinge und Käfer gezeigt. Man kann sich nicht vorstellen, wie viele Kleintierarten wie Frösche, Schlangen und Spinnen im Regenwald leben. Diese Region ist seit 400.000 Jahren bewohnt. Siedlungsspuren sind zahlreich gefunden worden, auch Steingravuren, deren Alter auf über 3.500 Jahre geschätzt wird - die ältesten menschliche Zeugnisse Zentralafrikas.
8LambarénéGegen Mittag fahren wir auf gleichemnWeg zurück nach Lambaréné.
9LambarénéAm Vormittag fahren wir in landestypischen Pirogen (Einbaum) auf dem Fluss zu seinen Seen. Die Fahrt auf dem Wasser ist für die Einheimischen einfacher und viel schneller, als den Landweg zu nehmen. Wasserwege führen zu den abgelegenen Dörfern, Holzlagern und Angelplätzen. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.
10LambarénéHeute haben wir einen ganzen Tag Freizeit in Lambaréné für Spaziergänge auf dem Areal der Albert-Schweitzer- Stiftung, ins Dorf oder zum Ausruhen.
11Am Morgen haben wir die Chance, zum Markt zu fahren oder nochmals den herrlichen, frisch gefangenen Fisch zu essen. Am späten Nachmittag endet unsere Reise durch Gabun mit dem Transfer nach Libreville und dem Rückflug nach Deutschland.
12Heute erreichen wir Deutschland.