Kurzinfos zur Reise

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  • 11 Tage

Die geplante Reiseroute

TOUR MIT SCHANZ- ROUTE

Programmübersicht

TagDatumHotelProgrammpunkte
1TiflisHeute starten wir gemeinsam unsere Reise nach Georgien: Linienflug nach Tiflis, wo uns unsere Reiseleitung bereits am Flughafen empfängt. Transfer in unser Hotel für Abendessen und Übernachtung.
2TiflisNach dem Frühstück beginnt die Stadtbesichtigung von Tiflis: Hier erleben wir Mythos und Geschichte, Kultur und Traditionen, facettenreiche Natur, gastfreundliche Menschen, inspirative Poesie, polyphonische Lieder und elegante Tänze. Heute ist Tiflis eine moderne Stadt mit bekannten Museen und Theater, Kunstgalerien, Kirchen und archäologischen Stätten, nSchwefelbädern, schmalen Straßen, Innenhöfen, umgeben von dekorierten Balkonen. Als erstes besuchen wir die Metechi Kirche (12. - 13. Jh.), die im Auftrag von König Demetre dem Ergebenen erbaut wurde. Danach sehen wir den Bezirk der Schwefelbäder (18. - 19.Jh.), ein Wahrzeichen der georgischen Hauptstadt: Tiflis bedeutet soviel wie "Stadt der warmen Quellen" und tatsächlich begann das städtische Leben im Umfeld der Schwefelquellen.Die nKuppelbauten der Bäder werden mit warmen, schwefelhaltigem Wasser versorgt. Ein kleiner Spaziergang führt uns durch die engen Straßen der Altstadt, kleine Straßen voll mit Bars, Restaurants und Kunstgalerien. Während des Spaziergangs durch die Fußgängerzone in der Altstadt besichtigen wir die alte Kathedrale Sioni. Nach der Mittagspause sehen wir dann das Simon Janashia Nationalmuseum, welches in seiner Schatzkammer die wertvollste Sammlung georgischer Kunstschätze bietet, die bei archäologischen Ausgrabungen in ganz Georgien gefunden wurden. Im gleichen Museum haben wir die Möglichkeit, eine besondere Ausstellung zu besichtigen, die die georgische Geschichte während der kommunistischen Zeit wiedergibt. Nun fahren wir weiter nach Mzcheta - eine der ältesten Städte Georgiens - besiedelt seit dem zweiten Jahrtausend v.Chr. Sie war einst Hauptstadt vom ost-georgischen Königreich Iberia. Heute gehört Mzcheta zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist berühmt für ihre vielen archäologischen und historischen Denkmäler.
3TiflisWir besuchen die malerische und fruchtbarste Region in Georgien - Kachetien. Diese Region gilt als Wiege des Weinbaus und ist auf der ganzen Welt bekannt. Dem Land haben die sengende Sonne und harte Arbeit rund 500 Rebsorten gebracht - die Geschichte, Kultur und Lebensweise der Georgier sind in ihrem Wein verkörpert. Wir fahren zunächst nach Signagi, einer königlichen Stadt umgeben von einer Wehrmauer mit 23 Türmen. Die Stadt wurde vor allem von Kaufleuten und Handwerkern bewohnt und hatte einst viele Tore, durch die zahlreiche Reisende aus Asien und Europa auf der Seidenstraße ihren Weg weitergingen. Wir genießen den atemberaubenden Blick auf das Kizikhi Tal und den Charme der königlichen Stadt Signagi. Dann folgt ein Spaziergang in den engen Straßen der Stadt, im Schatten der hölzernen Balkone reich an verzierten Ornamenten. In dieser lieblichen Kleinstadt erleben wir eine Weinverkostung in einem typisch georgischen Weinkeller. Weiter geht es zum Gutshof Tsinandali aus dem 19. Jh. Wir sehen seinen wunderschönen Park im englischen Stil und den Jahrhunderte alten Weinkeller. Als letztes besuchen wir das Alaverdi Kloster. Dieses wurde im 4. Jh. von Ioseb Alawerdeli begründet. Im 11. Jh. wurde eine neue größere Kirche von Kwirike III. (König von Kachetien) errichtet. Dieses Gebäude ist noch heute die Hauptkirche des Klosters und unter dem Namen "Alaverdi-Dom" bekannt - sie ist die drittgrößte und mit 50 m die zweithöchste Kirche in Georgien. Rückfahrt nach Tiflis über den Gomboripass.
4AchalzicheNach dem Frühstück im Hotel fahren wir über das Javacheti Plateau und vorbei am Parawani See in Richtung Süden ach Vardzia. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Zwischenstopp beim Nonnenkloster von Phoca. Hier kosten wir javachetischen Käse und besuchen kleine, liebevoll eingerichtete Läden und sehen von den Nonnen vor Ort hergestellten Käse, Gebäck, Grappa, Honig und Keramik. Außerdem unternehmen wir eine Wanderung durch die Klosteranlage. Danach besuchen wir die Phokany Werkstatt und lassen uns von der Emailmalerei, schöner Keramikarbeit und anderen Werken überraschen. Beim größten See von Georgien, dem Parawani See, machen wir eine kleine Pause. Mittags kommen wir in Vardzia an - am südlichen Rande Georgiens, praktisch an der türkisch-georgischen Grenze. Vardzia ist eine Höhlenstadt, die einst im 10. Jh als Militärstadt gebaut wurde. Die Höhlenstadt fasziniert mit ihren Terrassen und dem Abwassersystem, mit den Apotheken und den Tunnel.
5KutaissiAm Morgen erkunden wir die Stadt Achalziche. Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt. Vom 12. bis zum 13. Jahrhundert war sie der Sitz der Achalzichelis, der Herrscher von Samzche. Vom 13. bis 17. Jahrhundert wurde die Stadt von der Adelsfamilie Dschaqeli beherrscht. 1576 wurde sie vom Osmanischen Reich erobert und 1628 das Zentrum der türkischen Provinz Achalziche.In der Festungstadt sehen wir die Festung, einen Adelspalast aus dem 13. und 14. Jahrhundert, mehrere armenische Kirchen, eine Synagoge und zahlreiche, meist zertrümmerte Moscheen. Eine davon steht sehr gut erhalten in der Festung und wurde im 19. Jahrhundert in eine orthodoxe Kirche umgewandelt. Am Mittag fahren wir nach Kutaissi. Dieser Teil des Tages verspricht uns ein Treffen mit dem uralten Georgien - genauer mit Kolchis, womit die Legende des goldenen Vlieses und Medea verbunden ist. Zuerst geht es aber zum 11km von Kutaissi entfernten Kloster Gelati, das in der wunderschönen Schlucht von Zkalzitela liegt. Gelati wurde im 12.Jh erbaut. Der Gebäudekomplex besteht aus der Hauptkirche, der Georgs- und der Nikolauskirche sowie dem Glockenturm und dem Akademiegebäude. Im Haupteingang wurde der Gründer des Klosters, König David der Erbauer begraben. Wir besuchen auch die Prometheus Höhle, wo wir, vorbei an schönsten Stalagmiten und Stalaktiten, die riesige Höhle durchwandern.
6MestiaHeute machen wir uns auf dem Weg nach Swanetien. Wir fahren zur Enguri Schlucht, wo die ersten Bewohner, vorwiegend die Goldsucher, zu archaischen Zeiten siedelten. Auf dem Weg dorthin werden wir in der Stadt Sugdidi das Schloß des Herzogs Dadiani besuchen, den Dadiani Palast, der in den 60-er Jahren von einem deutschen Architekten umgebaut wurde. Es beherbergt ein überraschend umfangreiches Museum mit Originalexponaten von Napoleon. Kurz vor der Ankunft in Mestia besuchen wir die Latali Basilika aus dem 10. - 12. Jh. Am Nachmittag besichtigen wir einen alt-svanetischen Wohnraum, "Matschubi"genannt: Wir besuchen Familie Margiani, die diesen Raum seit Jahrhunderten authentisch bewahrt. Unsere Gastgeberin selbst wird uns über das Leben von Svanen in Matschubis erzählen, in welchem die Familie, Wintervorrat und sogar Tiere gemeinsam untergebracht waren. Abends machen wir einen Spaziergang durch Mestia, zwischen den nsvanetischen Wehrtürmen, die am Abend schön beleuchtet sind, hindurch.
7MestiaDen heutigen Tag widmen wir der am höchsten gelegenen Ansiedlungen in Europa - Uschguli. Wir fahren ca.3 Stunden mit Jeeps dorthin. In der Mittagsause haben wir die Möglichkeit, bei einer svanetischer Familie traditionelle Gerichte zu kosten.Das Dorf Uschguli (UNESCO-Weltkulturerbe) befindet sich auf 2200 m. Einzigartig mit ihrer Architektur ist es von 5000 m hohen Giganten der Kaukasus Gebirge umgeben. Einer Sage nach hatte die georgische Monarchin und Heilige, Königin Tamara, in den Uschguli-Türmen ihre Sommer- und Winterresidenzen. Abends Rüchfahrt nach Mestia.
8BatumiBevor wir uns heute auf die Fahrt nach Batumi begeben, besuchen wir zunächst noch das Ethnographische Museum von Mestia, das 1936 eröffnet wurde. Es gibt uns interessante Informationen über das alte Svanetien. Hier sind archäologische Funde, uralte Ikonen und etliche Kunstwerke ausgestellt. Am Abend erreichen wir Batumi.
9BatumiNach dem Frühstück besichtigen wir Batumi, eine der ältesten Städte Georgiens, die seit dem dritten Jahrhundert v.Ch. bewohnt ist. Batumi wurde in den griechischen und römischen Quellen als einer der Haupthäfen des Schwarzen Meeres erwähnt. Danach fahren wir zu Gonio Festung - bekannt als "Asparunt", einer der ältesten und bedeutendsten archäologischen Entdeckungen Georgiens. Anschließend besuchen wir Nobels Technologisches Museum. Hier bewahrt man Dokumentationen über das Leben von Nobel, die neinige Jahre in Batumi tätig waren. Durch ihre Initiative wurde im Jahre 1883 der Ölhafen von Batumi eröffnet.
10BatumiHeute haben wir Zeit zur freien Verfügung in Batumi. Entspannen Sie am Strand oder schlendern Sie durch die hübsche Hafenstadt, welche uns ein völlig anderes Bild von Georgien eröffnet: Zahlreiche Moscheen zeugen hier vom starken Einfluss der islamischen Kultur, ein Erbe der osmanischen Herrschaft des 16. Jahrhunderts.
11Heute endet unsere Reise durch Georgien mit dem Transfer zum nFlughafen und dem Rückflug nach Deutschland.