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Speisen und Getränke

Der Reiseduft - Mandala mit Geschmack

Heute öffne ich wieder meine Schatztruhe für Sie, im Gepäck sind Boraki, ein armenisches Nationalgericht

Der Reiseduft - Mandala mit Geschmack

Bettinas Schatztruhe traditioneller Rezepte verschiedener Esskulturen.

Heute öffne ich wieder meine Schatztruhe für Sie, im Gepäck sind Boraki, ein armenisches Nationalgericht. Die armenische Küche zählt mit 3000 Jahren zu den ältesten Küchen der Welt. Besonders erwähnenswert ist die reichliche Verwendung von frischen Kräutern, man kennt rund 300 Kräuter und Wildpflanzen in der armenischen Küche. Neben der traditionellen Küche finden sich viele Einflüsse aus den Nachbarländern, der arabischen und russischen Küche. Wie auch ich schon feststellen konnte, stammen die meisten Zutaten aus eigenem Anbau oder sind frisch vom Markt, sehenswert ist der Gumi Shuka in Yerevan. Eine Speise, die mir in Armenien immer wieder begegnet, sind die hübsch zu einer Art Mandala angeordneten Teigschiffchen mit gebratenem Hackfleisch, Boraki genannt.

Das Rezept

Zutaten:

für den Nudelteig:

  • 400 gr. Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 4 Eigelb
  • Ölivenöl
  • 1 Prise Salz
  • evtl. etwas Wasser

für die Füllung:

  • 300 gr. Rinderhackfleisch
  • 2 Zwiebeln
  • 1 -2 Teelöffel getrocknete Kräuter (am besten Basilikum)
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Paprika edelsüß
  • Öl zum anbraten
  • Fleischbrühe zum pochieren
  • Butter zum anbraten

Schwierigkeitsgrad: ⭐️⭐️⭐️⭐️ / hier ist Fingerfertigkeit gefragt

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel seihen, die Eier, Salz und etwas Olivenöl hinzufügen, wenn nötig etwas Wasser dazugeben. Die Masse mit den Händen so lange kneten, bis ein gleichmäßiger und fester Teig entstanden ist. Den Teig zugedeckt für 15 Minuten ruhen lassen.

Solange der Teig ruht, die Zwiebeln klein schneiden und in einer Pfanne mit Öl anbraten. Das Hackfleisch mit den Zwiebeln und den Kräutern sowie den Gewürzen gut vermischen und ebenfalls in einer Pfanne anbraten.

Nun zurück zum Teig, um diesen ca. 2 mm dünn und gleichmäßig zu bekommen, eignet sich eine Nudelmaschine. Ab jetzt ist Schnelligkeit gefragt, damit der Teig nicht zu schnell trocknet muss er zügig verarbeitet werden, ansonsten wird er beim Formen brechen. Den Teig in Rechtecke 5 x 6 cm zuschneiden. Daraus, mit Hilfe von etwas Wasser, zylindrische Taschen formen, deren obere Seite offen bleibt. Die sich ergebende Öffnung wird nun mit dem Hackfleisch gefüllt. (Wer Übung hat kann die Boraki auch kleiner machen, dann wird das Mandalamuster noch größer!)

Die kleinen Schiffchen werden sternenförmig in der Pfanne angeordnet und dicht, bis zum Rand gefüllt. Dann heiße Fleischbrühe in die Mitte der Pfanne einfüllen und die Boraki pochieren.

Ist die Flüssigkeit vollständig vom Nudelteig aufgenommen worden, werden die Boraki in Butter fertig gebacken. Serviert wird das Gericht gerne mit Knoblauchbutter, Sauerrahm und Sumach (schmeckt ähnlich wie Zitrone).

Sie haben das Rezept ausprobiert? Ich freue mich über Fotos und Berichte von Ihnen!

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