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Israel See Geezareth Gruppenfoto Boot

InfoReisen

Israel-Reise – Nieder mit den Vorurteilen: Warum sich diese Reise für mich so gelohnt hat

Seit September 2017 mache ich nun meine Ausbildung bei Tour mit Schanz und ich habe schon viel über das Land und seine Besonderheiten gelesen

Doch wie Mark Twain schon so schön gesagt hat: „Man muss reisen, um zu lernen“ und so durfte ich bei dieser InfoReise einen intensiven Einblick in das Land gewinnen.

VORNEWEG – EIN KLEINER GEDANKENGANG

Krieg, Terror, Gewalt, Angst… es gibt viele Wörter, mit denen wir das Land Israel in Verbindung bringen.

Wir hören ständig von Konflikten und jeder hat eine eigene Meinung zu diesem Land – dieses kleine Land, nicht viel größer als die Schweiz oder Hessen. Viele Lügen und Halbwahrheiten kursieren in der Presselandschaft über den jüdischen Staat. Was ist dran? Alles nur eine verzerrte Wahrnehmung? Können – nein – DÜRFEN wir als Außenstehende das überhaupt beurteilen? Viele Gedanken habe ich mir vor der Reise gemacht.

Was ich für mich persönlich unterwegs gelernt habe: Wir dürfen Israel nicht ausschließlich auf die negativen Schlagzeilen reduzieren. Wir müssen ein zweites Mal hinschauen und -hören. Mich hat diese eine Woche in Israel schwer beeindruckt und meinen Blickwinkel verändert. Es war eine ganze Flut an Eindrücken, denn die Tage dort waren lang und mit viel Programm gefüllt.

WIE FÜHLT ES SICH AN, NACH ISRAEL ZU REISEN?

Die Menschen sind mehr als freundlich. Die Straßen sind sicher und die Bilder von Gewalt, die man in den Medien sieht, finden sich hier im Alltag nicht. Was natürlich nicht heißt, dass sie nicht existieren. Dennoch war ich nicht eine Minute ängstlich oder besorgt um meine Sicherheit. Die Israelis haben ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis, was wir bereits bei den Kontrollen durch die Fluggesellschaft EL AL erfahren durften.

Und bitte: Ich bin im ersten Lehrjahr - und nun wirklich keine Israel-Expertin. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich hier und da in der folgenden Reisebeschreibung den einen oder anderen, insbesondere politischen, Fehler mache: Ich weiß, das Nablus nicht Israel ist! Mir geht es hier nicht um "Political Correctness", sondern um das eindrückliche Erlebnis vor Ort - und die vielfältigen, freundlichen & lebenslustigen Menschen - auf beiden Seiten!!

UND NUN ANS EINGEMACHTE: WOHIN GING DIE REISE GENAU?

Ich war beeindruckt von der farbenfrohen Vielfalt des Landes, das so voller Gegensätze ist. Menschen die zusammenleben, trotz verschiedener Religionen und Weltansichten. Bunte Metropolen, facettenreiche Naturlandschaften, bedeutende, religiöse Stätten, eine unendliche Wüste und das Tote Meer – Israel bietet so viel für eine abwechslungsreiche Rundreise! Von A bis Z ist einfach für jeden etwas dabei – und einen kleinen Teil durfte ich auf dieser Reise erleben. Hier mein kleines Israel-ABC:

A

Akko, hier war ich!

Die Kreuzfahrerstadt am Mittelmeer begeisterte mich mit ihrer schönen Altstadt, dem historischen Hafen und den unterirdischen Hallen. Was mich aber am meisten faszinierte: Hier leben Juden und Araber friedlich zusammen! Und das ist im ganzen Land bekannt. Während in Akkos Neustadt mehrheitlich Juden leben, ist die historische Altstadt, die seit Langem UNESCO-Weltkulturerbe ist, vor allem arabisch besiedelt. Und dennoch ist im Alltag keine Separation zu spüren, haben doch beide Bevölkerungsgruppen ein Interesse daran, ihre Stadt, die einst ein berühmtes Kreuzfahrer-Zentrum war und architektonische Sehenswürdigkeiten aus nahezu allen Epochen bietet, uns Gästen nahezubringen.

B

Bethlehem, hier war ich!

Beim Besuch im Geburtsort Jesu sah ich die berühmte Geburtskirche. Geführt wurden wir von Kamal Mukarker, palästinensischer Christ, Reiseleiter und ehemaliger Basketball-Nationalspieler. Auch besuchten wir seine Mutter zuhause: Faten Mukarker – eine palästinensische Friedensaktivistin, Reiseleiterin und Buchautorin. Eingetroffen im schönen Haus der Familie, wartete bereits ein leckeres Mittagessen auf uns. Nach dem gemeinsamen Essen erzählte uns Faten über ihre Jugend in Deutschland, das Auswandern nach Israel und das Leben dort. Sie ist eine griechisch-orthodoxe Christin, die mit 20 Jahren nach Israel zurückkehrte und einen christlichen Palästinenser heiratete. Ihre Lebensgeschichte war so unglaublich spannend, dass ich das Gefühl hatte ein Buch zu lesen. Eine sehr familiäre und angenehme Atmosphäre herrschte in diesem Haus und unsere Gruppe fühlte sich sehr wohl.

C

Cäsarea am Meer, Hafenstadt & Herodes‘ „Meisterwerk“. Hier gibt es etliche historisch bedeutende Ruinen zu sehen: Tempel, eines Amphitheaters, Hippodrome & Badehäuser.

D

Davidstadt in Jerusalem, einmalige Ausgrabungen der „Keimzelle“ Jerusalems

E

Ein Avdat, hier war ich!

Für mich persönlich war es ein Highlight im Nationalpark Ein Avdat einen Spaziergang zu machen und das einzigartige Naturerlebnis zu bewundern. Hier hat das Wasser über Jahrtausende eine tiefe Schlucht in das weiße Kalkgestein geschnitten. Die Gesteinsschichten erheben sich fast senkrecht! Auf dem Weg zum Wasserfall, entlang des Flusses, konnten wir einige Tiere beobachten, darunter Steinböcke, Geier und kleine Wüstenrennmäuse. Eine kleine Oase in der israelischen Wüste – ein wirklich tolles Erlebnis!

F

Furaidis, arabische Stadt am Karmel-Berg, die sich für Versöhnung zwischen Juden und Moslems einsetzt. Hier können tolle Begegnungen organisiert werden!

G

Golanhöhen, hier war ich!

Auf 1.165 m Höhe kann man hier eine fantastische Aussicht auf die drei Länder: Israel, Syrien und Libanon genießen. Die unruhigen Länder wirken völlig ruhig von diesem Platz aus. Hier kamen wir in den Genuss einer Weinprobe auf dem Qualitätsweingut Golan Heights Winery. Im Jahre 1976 fand man nach langjährigen Studien den idealen Standpunkt für die Weinberge: Auf durchlässigen, vulkanischen Basaltböden reifen hochwertige Trauben bei gemäßigtem Klima ideal heran. Die Weine entsprechen also den höchsten internationalen Standards.

H

Haifa, hier war ich!

Haifa ist eine Hafenstadt, dem Meer und der Welt zugewandt. Ein Highlight war für mich die perfekt ausgelegten Bahai-Gärten. Auf einer Aussichtsplattform hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt, die Gärten und die faszinierende Bucht von Haifa im Hintergrund. In dessen Mitte ein heiliger Tempel mit seiner glänzenden Kuppel – ein Landschaftsparadies.

I

Israel-Museum in Jerusalem: Einblick in die bewegende und faszinierende Geschichte der

Entwicklung des Judentums und des Landes Israel

J

Jerusalem: Altstadt & Mahane Yehuda Markt, hier war ich!

Die Klagemauer – ein sehr beeindruckender, heiliger Ort. Mich hat es unheimlich bewegt, persönlich an einem geschichtsträchtigen Ort wie diesem zu stehen, der mir bereits aus meiner Kindheit bekannt war. Unzählige winzige Zettel, die in die Ritzen der großen und schweren Kalksteinblöcke gesteckt wurden, füllen jede erdenkliche Öffnung in der Mauer. Sie beinhalten die Gebete und Hoffnungen von tausenden Reisenden und Pilgern, die sich jeden Tag auf den Weg zur Klagemauer machen, um dort ihre Herzenswünsche auf Papier niederzuschreiben – im festen Glauben und Vertrauen auf Antwort und Erfüllung ihrer Bitten.

In Jerusalem gibt es so viel zu sehen und zu erleben – es ist voll mit Historie. Auch waren wir auf dem bunten und sehr lebhaften Mahane Yehuda Markt. Über 250 Läden verkaufen frisches Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Trockenobst, duftende und farbprächtige Gewürze und leckeres orientalisches Gebäck mit viel Honig und Nüssen. Eine wahre Augenweide und orientalisches Lebensgefühl pur!

K

Kibbutz, hier war ich!

Genauer im Kibbutz Shaar HaGolan in der Nähe des Sees Genezareth. Doch was ist ein Kibbutz genau? Kurz: Eine Gesellschaft, die auf den Prinzipien gegenseitiger Hilfe beruht. Ein sozialwirtschaftliches System sorgt dort für die soziale Gleichberechtigung. Die Bewohner des Kibbutz arbeiten so viel sie können und bekommen zum Leben so viel wie sie benötigen. Sie haben selbst beschlossen, in einer Gemeinschaft zu leben und das gemeinsame Eigentum zu teilen. Die Mitglieder leben nach den Prinzipien der gemeinschaftlichen Produktion, Erziehung und Gleichheit. Sie verdienen ihr Geld mit der Landwirtschaft, mit großen Obstplantagen und mit dem Tourismus. Wir haben die einzigartige Möglichkeit bekommen, große und leckere Pampelmusen zu pflücken und mitzunehmen. Eine wirklich saftige, leckere Zitrusfrucht, die stark an die Grapefruit erinnert. Der Aufenthalt im Kibbutz hat mir persönlich sehr gefallen. Einzigartige Feriendörfer und eine wunderschöne, fruchtbare Natur findet man dort; die Menschen spiegeln eine familiäre und gemeinschaftliche Atmosphäre wider.

L

Latrun, ein schönes Kloster, ehemalige Kreuzfahrerburg & Standort der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal – interessante Begegnungen können auch hier organisiert werden!

M

Massada, hier war ich!

Die von König Herodes gebaute Felsenfestung auf dem Tafelberg liegt etwa 400 m über dem Toten Meer. Ein wirklich empfehlenswerter Ausflug! Ganz bequem konnten wir mit der Seilbahn nach oben auffahren. Eine traumhafte Aussicht und sehr interessante Ausgrabungen befinden sich dort. Riesige Felsen und eine Steinwüste soweit das Auge reicht.

N

Nablus, hier war ich!

In Nablus, wo Reste der antiken Stadt Sichem ausgegraben wurden, befindet sich der Jakobsbrunnen – der Ort zwischen dem Gespräch von Jesus und einer samaritanischen Frau, in dem er sich als das „lebendige Wasser“ offenbart.

O

Ost-Jerusalem, hier war ich!

Hier liegen einige der heiligsten Stätten von Judentum, Christentum und Islam, darunter die Klagemauer, der Tempelberg mit dem Felsendom, der Al-Aqsa-Moschee, und die Grabeskirche

P

Parlamentsgebäude, die Knesseth, gelegen in der Neustadt Jerusalem: Hier können schöne Wandteppiche von Marc Chagall besichtigt und interessante, politische Begegnungen organisiert werden

Q

Qumran, eine ehemalige Essener-Siedlung & Fundort der berühmten „Schriftrollen vom Toten Meer“, die hier erst zwischen 1947 und 1956 durch Zufall entdeckt wurden

R

Ramallah im Westjordanland: Zwischen Löwenbrunnen, renommierten Museen & Mukata, dem früheren Amtssitz von Yassir Arafat

S

See Genezareth, hier war ich!

Der See ist Schauplatz des Wirkens Jesu: Etliche Stätten seiner Wundertaten befinden sich rund um den See, aber vor allem am Nordufer. Darunter der Berg der Seligpreisungen, Tabgha mit der Brotvermehrungskirche und Kapernaum. Auch eine Bootsfahrt, bei der wir der Geschichte der Sturmstillung lauschen konnte, durfte nicht fehlen!

T

Totes Meer, hier war ich!

Wir fuhren zum mehr als 400 m unter dem Meeresspiegel gelegenen Tote Meer, mitten in der Wüste. Dort erlebt man ein unbeschreibliches Gefühl der Schwerelosigkeit. Wer weiß, wie lange das noch möglich ist, denn der Meeresspiegel geht jedes Jahr rapide zurück. Dieses Gefühl muss man wenigstens einmal erlebt haben! Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich diese Möglichkeit hatte. Das einmalige Gefühl, am tiefsten Punkt der Erde gewesen zu sein und das Tote Meer erlebt zu haben, werde ich sicher nie vergessen. Ganz neugierig und vorsichtig bin ich über den Boden aus Salzkristallen in das glasklare Wasser gegangen. Jede winzige offene Körperstelle, jeder Kratzer begann innerhalb weniger Sekunden zu brennen und zwicken. Während man ins Wasser geht, spürt man kaum etwas Außergewöhnliches. Doch wenn man schließlich bis zu den Hüften im Wasser steht und sich langsam niederlässt, spürt man die Wirkung des Toten Meeres. Tatsächlich ist es unmöglich unterzugehen und man wird von dem Wasser nach oben gedrückt. Ein wirklich unbeschreibliches Gefühl – es hat einfach Spaß gemacht!

U

Underwater Observatory von Eilat, der schönen Stadt am Roten Meer. Während sich Eilat ideal eignet, um ein paar Tage traumhaften Badeurlaub zu genießen und die Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten zu nutzen, lädt das Underwater Observatory dazu ein, das Korallenriff mal von einem anderen Blickwinkel zu sehen. Eilat bietet sich also gut für eine Reise-Verlängerung an!

V

Verkündigungsbasilika von Nazareth, hier war ich!

In einem Talkessel gelegen breitet sich Nazareth vor uns aus. Bei unserem Besuch in der Stadt, die als Heimatort und Vaterstadt Jesu gilt, sahen wir unter anderem die Verkündigungsbasilika: An der Stelle, wo der Überlieferung nach das Haus Marias stand und der Verkündigungsengel zu ihr kam, erhebt sich die katholische Verkündigungsbasilika aus dem 20. Jh. Vor allem die Marienbilder sind mir im Gedächtnis geblieben. Da die Kirche hauptsächlich durch Spenden finanziert wurde, hat jedes SpenderLand künstlerische Marien-Bilder aufhängen lassen. Und manche haben eine so eine ganz eigene Vorstellung von dem Aussehen der heiligen Mutter :-)

In der Nähe von Nazareth hatten wir eine unvergessliche Begegnung: Wir besuchten Fayez Fowaz, ein beduinenstämmiger Araber, seine dänische Frau und die gemeinsamen Kinder. Ich freute mich schon sehr auf den Besuch bei ihnen, denn es war meine erste Begegnung in Israel überhaupt. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie ein Treffer dieser Art ablaufen könnte. Schließlich waren wir eine Gruppe von 16 Personen. Doch ich war absolut überrascht, wie diese Familie uns empfangen hat. Wir wurden herzlich begrüßt und auf die Terrasse des Hauses eingeladen. Dort standen bereits gedeckte Tische und Stühle, also mehr als ausreichend an Platz für unsere Gruppe. Die Familie stellte sich vor und erzählte uns bei einer Tasse Tee und Kuchen von ihrem Leben in Deutschland und der Geschichte wie sie nach Israel auswanderten. Ich fühlte mich wie zu Hause! Die authentische Art und die unglaubliche Gastfreundschaft machten es möglich. So humorvoll und aufgeschlossen erzählten sie uns von ihrem Leben und strahlten nur so vor Zufriedenheit. Es war ein sehr schöner Abend mit vielen interessanten Informationen.


W

Wadi Kelt, der einst beliebteste Weg von Jericho nach Jerusalem. Hier soll auch das Gleichnis des Barmherzigen Samariters stattgefunden haben. Hier bieten sich bei einer leichten bis anspruchsvolleren Wanderung atemberaubende Panoramen! Am Ende der Schlucht wartet das wunderschöne, syrisch-orthodoxe St.-Georgskloster.

X

Ein Satz mit X – das war wohl nix! Bei diesem Buchstaben komme ich bei meinem kleinen IsraelABC nicht weiter. Gerne lasse ich mich von Ihnen eines Besseren belehren! :-)

Y

Yad Vashem, hier war ich!

In der Jerusalemer Neustadt besichtigten wir die Gedenkstätte Yad Vashem. Die abendliche Dämmerung und der düstere Nebel spiegelte die Stimmung in Yad Vashem perfekt wider. Es ist ein Ort, der mich persönlich am stärksten berührte. Ich fühlte mich sehr gefangen und überwältigt von meinen Gefühlen. Die Kindergedenkstätte – ein Ort, der an keinem von uns spurlos vorbeiging. Es ist dem Gedenken an die 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kinder gewidmet. Schon beim Betreten des dunklen Raums bekommt man Gänsehaut… Im Hintergrund werden die Namen, das Alter und der Geburtsort der Kinder mit langsamer und trauriger Musik abgespielt. Dieses Endlosband braucht Monate, um alle Namen der Kinder wiederzugeben. Fünf Kerzen und zersplitterte Spiegel reflektieren das Licht, sodass ein ganzer Sternenhimmel entsteht. Dabei 1,5 Millionen Splitter und Lichter, die für die Seelen der Kinder leuchten sollen. Es ist sehr rührend und herzergreifend dargestellt. Dieser Ort löste Tränen in mir aus, die schreckliche Grausamkeit und Angst, die einst auf der Welt herrschte und immer noch herrscht.

Z

Zefat (oder Safed) in Galiläa: Große Bedeutung erlangte die Stadt als ein wichtiger Ort jüdischer Gelehrsamkeit. Es war ein Zentrum kabbalistischer Mystik und gilt bis heute neben Jerusalem, Tiberias und Hebron als heilige, jüdische Stadt.

UND WARUM HAT SICH DIESE REISE NUN SO FÜR MICH GELOHNT?


26 Buchstaben das Alphabet, 26 benannte Sehenswürdigkeiten und namhafte Orte, davon 14 durch mich besichtigt, und das in weniger als 8 Tagen. DAS nenn ich mal eine Reise! Natürlich ist nicht jede unserer Reisen so vollgepackt mit Programm – außer es ist gewünscht! Israel hat eine extrem hohe „Sehenswürdigkeiten-Dichte“, in jedem Eckchen gibt es etwas zu entdecken. Allein in Jerusalem finden sich zahlreiche Heiligtümer auf einer Fläche von grade mal einem Quadratkilometer!

Das allein wäre ja lohnend gewesen für mich. Aber das ist es nicht, was meine Israel-Reise so bereichert hat. Mein Fazit sieht anders aus: Bei meiner Reise nach Israel sah ich nicht nur alte Gemäuer und lauschte dabei den Geschichten, die sie mir zuflüstern. Auch erfuhr ich viel über die dortige Politik, die Wirtschaft, Kultur, Traditionen und die Religion. Begegnungen sind auf Reisen so wichtig. Wir erfahren: Was beschäftigt die Menschen, die dort leben? Was unterscheidet ihr Leben von unserem? Die Begegnungen erweitern unseren Horizont, machen uns verständnisvoller für andere Lebensweisen – sie bereichern uns einfach. Ich bin mit einem so guten Gefühl nach Deutschland zurückgekommen, und habe selten so freundliche Menschen voller Energie und Lebenslust gesehen. Und komme zu dem Entschluss: Nein, wir als Außenstehende KÖNNEN und DÜRFEN die äußerst komplizierte, prekäre, verzwickte Situation im Nahen Osten nicht beurteilen. Wir können und dürfen uns nur öffnen für Begegnungen mit anderen Kulturen und Religionen. Um Verständnis zu zeigen und um zu helfen wo wir können.

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