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Pessach In Israel Blick Vom Oelberg

Begegnungen

Pessach & Ostern in Israel

Weihnachten haben wir in der Familie spontan beschlossen, in den Osterferien mit unseren beiden Söhnen nach Israel zu fliegen

Christopher, unser Großer, steht mitten im Abitur – hat seine schriftlichen Prüfungen bereits hinter sich. Constantin, unser zweiter, wird im Mai konfirmiert. Es ist nach 4 Jahren für die Beiden die zweite Reise nach Israel. Was wir nicht bedacht hatten: In diesem Jahr fallen Ostern und Pessah auf das selbe Datum! Einerseits: Spannend dabei zu sein, andererseits: Sehr viele Israelis sind selbst unterwegs – die Hotelpreise sind schmerzhaft!

Unsere Stationen:

4 Tage Tel Aviv

Die ersten Tage im Lande erholen wir uns in einer Stadtwohnung mit Dachterasse (Dizengoff-Street). Die Jungs waren jeden Tag im Mittelmeer schwimmen (10 Min zu laufen!). Highlight: Dani Walter, bewährter Reiseleiter, hat uns zum Rundflug in sein Ultraleicht-Flugzeug eingeladen.

1 Tag Negev

Übernachtung im Beduinencamp: Genau das Richtige für unsere Jungs. Super-Überraschung: Die Wüste ist grün! Nach 2 Schnee-Perioden diesen Winter hat der Boden die Gelegenheit genutzt Wasser zu speichern – seit 15 Jahren das erste Mal!

1 Tag Oase Ein Gedi am Toten Meer

tagsüber wunderbar entspannt im Spa des Kibbutz-Hotels – grandioser Blick hinüber nach Jordanien. Abends zu Gast beim Sederabend im Kreise der Kibbutz-Mitglieder. Wir sind sehr berührt, diesen Jahreshöhepunkt im jüdischen Kalender miterleben zu dürfen.

1 Tag Galiläa

wir sind zu Gast bei Fayez und seiner Familie. Tina, seine Frau, hat für uns ein arabisches Menü gezaubert. Dies inspiriert uns darüber nachzudenken, die bisherigen Begegnungen bei Fayez um eine Facette zu erweitern: Arabischer Kochkurs mit Tina.

1 Tag auf dem Weg nach Jerusalem

Im Hula-Tal den süßen, aromatischen Duft von Zitrus-Plantagen genossen – mit dem Hermon im Hintergrund, dort ist noch Schnee zu sehen. Es ist nur 1 Std. bis Akko – dort in der Altstadt beim Lunch den arabischen Jungs zugeschaut, wie sie vom Felsen ins Meer springen. Abends dann hoch nach Jerusalem – ein Stau nach dem Anderen, da sooo viele Israelis an Pessach unterwegs sind Herausforderung: Koffer in die Altstadt bringen, per Mietwagen – wir wohnen im Ecce Homo Konvent, Via Dolorosa 41 – mitten im arabischen Viertel. Wunderbare Überraschung: Wir finden einen Parkplatz innerhalb der Stadtmauern!

3 Tage Jerusalem

um 04:30 Uhr Weckruf vom Muezzin. Für unsere beiden Jungs am ersten Morgen ärgerlich: „der hat mich geweckt“ – die nächsten Morgende mit viel Sympathie gelauscht, und seelig wieder eingeschlafen. Wir genießen die Altstadt in vollen Zügen: Besuch auf dem Tempelberg. Wir verstehen, warum das mit unseren Gruppen eher wenig Sinn macht: Intensive, zeitaufwendige Kontrollen, mit langer Wartezeit.Ausflug nach Alon Shvut, Jüdische Siedlung ca. 20 Min. südwestlich von Jerusalem. Wir treffen Chaya, die seit Dez 2014 einen spannenden Blog schreibt. Eine Begegnung mit ihr lässt sich wunderbar kombinieren mit einer Weinprobe in der Gush Etzion Winery.

Bettina steht am vorletzen Tag früh auf, um bei knall-blauem Himmel wunderschöne Fotos vom Ölberg aus im Morgenlicht zu machen. Auf dem Rückweg ein Schlagloch auf der Strasse übersehen – mit dem Fuß umgeknickt! Zu Hause stellt sich heraus: Fuß gebrochen – Operation unumgänglich. Das Gute daran: Erst der letzte Tag ist verhagelt. Wir hatten wunderschöne, gemeinsame Tage in Israel.

Elisheva, unsere gute Seele bei unserer Agentur Amiel Tours, hat auch für diese Situation einen passenden Vorschlag: Wir verbringen, ganz entspannt, den letzten Tag in Jerusalem am Hotel-Pool.

Rückreise

Etwas beschwerlich mit dem lädierten Fuß, aber auch das hat Vorteile: Wir stehen in keiner Schlange bei den Flughafen-Kontrollen – wir lassen uns am Schalter für Versehrte abfertigen...

Schlussbemerkungen:

Ich nehme mir fest vor, auf einer meiner nächsten Reisen die Westbank näher in Augenschein zu nehmen: Ramalah, Jericho, Nablus und Hebron. Wir haben versucht, unseren beiden Söhnen am Rande all der Programmpunkte die vertrackte politische Lage vor Ort zu erläutern – eine fast unmögliche Herausforderung.

Gelungen: Beiden Jungs ist immer wieder aufgefallen, wie entspannt das tägliche Leben in Israel abläuft – ganz im Gegensatz zur Darstellung in unseren deutschen Medien. Sehr schade, dass hier ein so reduziertes, verzerrtes Israel-Bild transportiert wird!

Empfehlung: Hinfahren – und sich vor Ort ein eigenes Bild machen!

Konnten wir Ihr Interesse wecken?

Dürfen wir Ihnen bei der Organisation Ihrer Gruppenreise helfen, oder haben Sie unendlich viele weitere Fragen? Dann zögern Sie nicht, wir freuen uns auf Sie!

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