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Jordanien

Heiliges Land jenseits des Jordans

Jordanien2 Beduine1
Zeitraum:
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ohne Datum
Dauer:
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8 Tage / 7 Nächte
Art:
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MusterReise
Land:

Inhalt dieser Reise:

Zur besseren Orientierung, haben wir Ihnen die Informationen dieser Reise aufgegliedert. Nutzen Sie einfach das folgende Inhaltsverzeichnis, um direkt zum gewünschten Inhalt zu springen.

Einleitung

Programmübersicht

TagWochentagFahrtzeit (STD/KM)MahlzeitenProgramm
1-ALinienflug von Deutschland nach Amman & Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet. ÜN Amman
23,5F/AHisban, byzantinische Mosaiken in Madaba, Fahrt zum Berg Nebo, Dorf Mukhayat, Bethany mit der Taufstelle Jesu. ÜN Amman
35,5F/AStadt Salt mit Kreuzfahrer Festung, Besuch des antiken Um-Qeis über dem See Genezareth, dort Stadtbesichtigung. ÜN Amman
43,5F/AStadtbesichtigung in Amman mit Zitadelle, Herkulestempel, Palastkomplex, byzanth. Kirche, archeolog. Museum, König-Abdullah-Moschee. Jabbok Fluss, antike Stätte Jerash, weiter nach Ailun. ÜN Amman
57F/ADhiban an der Könisstraße, weiter nach Mukawir und zum Wadi Mujjib, der Heimat der Schwarzen Iris. Besuch in Rabba und Qasr. Kreuzfahrerburg in Karak, Weiterfahrt nach Aqaba. ÜN Aqaba
65F/AFührung durch Petra, aus Sandsteinfelsen gemeißelt, Fahrt zum Naturresort Wadi Rum, Jeepfahrt druch die Wüste mit Beduinen. ÜN Aqaba
75,5F/AVormittag zur freien Verfügung in Aqaba, Fahrt zum Toten Meer, dann zum Amman Beach zum Entspannen. ÜN Amman
8-FTransfer zum Flughafen Amman und Rückflug nach Deutschland
F = Frühstück | M = Mittagessen | A = Abendessen

Unser Reiseprogramm

1. Tag / Ankunft in Amman

Flug nach Amman.

Fahrt zum Hotel für Abendessen und Übernachtung in Amman.

2. Tag / Hisban - Madaba - Berg Nebo - Mukhayat - Bethany

Nach dem Frühstück Fahrt nach Hisban.Biblisch wurde Hisban Heschbon - Stadt des Sichon genannt (vgl 4. Moses, 21, 25f und 32, 37).

Weiterfahrt nach Madaba. Besuch der Heimat der byzantinischen Mosaike. Sie ist in der Bibel als Medeba erwähnt, von den Moabitern erobert, fiel an die Nabatäer und die Römer und wurde später von byzantinischen Kaisern als bedeutenderWallfahrtsort ausgebaut. Die Stadt beherbergt die größte Mosaiksammlung der Welt. Viele von den Mosaiken sind noch an ihrem ursprünglichen Platz und meist älter als 1400 Jahre. Besichtigung des berühmtesten der röm.-byzan. Mosaik, der Landkarte von Palästina in der griechisch-orthodoxen Kirche St. Georg. Besuch des ausgebrannten Palast, der Märtyrerkirche, der Kirche der Jungfrau, der Hippolytus-Halle, der Apostelkirche, und des Madaba-Museums.

Nicht weit entfernt vom Madaba erhebt sich der Berg Nebo. Im Arabischen nennt man ihn Siyagha. Vom Berg Nebo hat man einen herrlichen Blick über die Abhänge des Jordangrabens bis hin zum Toten Meer und gegenüberliegendem Westjordanland. Besuch der Byzantinischen Kirche von Siyagha. Hier hinauf stieg nach dem biblischen Bericht Moses, der aus den Steppen von Moab kam. Auf dem Berg zeigte ihm Gott das ganze Land, das den Nachkommen versprochen war. Moses starb auf dem Berg Nebo.

Anschließend zum Dorf Mukhayat. Dieses Dorf gilt im Allgemeinen als der Ort der biblischen Stadt Nebo. In der byzantinischen Zeit besaß Khirbet el-Mukhayat einen Klosterkomplex und mindestens vier Kirchen auf einem kegelförmigen Berg mit abgeschnittener Spitze.

Weiterfahrt zur Ortslage des Biblischen Bethanien jenseits des Jordans, wo Johannes taufte (Job.1,28), der erst seit März 2000 zugänglichen Taufstelle Jesu. Hier legten neue Ausgrabungen eine byzantinische Siedlung aus dem 5./6. Jahrhundert sowie Kirchen und ein Kloster. Diese Taufstelle heißt auf arabisch AI-Maghtas. In der Bibel (Joh 10, 40) wird dieser Ort ebenfalls benannt, zu dem Jesus floh, nach der Gefahr in Jerusalem gesteinigt zu werden.

3. Tag / Salt - Pella - Um Qeis

Nach dem Frühstück Fahrt nach Salt. Die Stadt liegt 29 km nördlich von Amman.

Um 1975 wurde ein Reliefgeschmücktes Familiengrab mit drei Sarkophagen gefunden, das zahlreiche Beigaben enthielt. Es dürfte aus dem 3. Jhd. n. C. stammen und repräsentiert die römische Vergangenheit des Ortes, der damals Gadora hieß. Auf einem Hügel der Stadt wurde während der Kreuzfahrerzeit eine Festung errichtet, die bis in die osmanische Epoche (Türkische Herrschaftszeit) immer wieder genutzt wurde.

Anschließend zum Dorf Pella. Das erst etwa einhundert Jahre alte Dorf trägt den arabischen Namen Fahl, der auf den etwa 4000 Jahre alten semitischen Namen Pihilum zurückgeführt wird. Den Namen Pella trug die Stadt während ihrer Blütezeit. Namenspatronin war die Geburtsstadt von Alexander dem Großen in Makedonien. Pella gehörte zum Zehn-Städtebündnis der Dekapolis.

Weiterfahrt nach Um Qeis, der antiken Stadt Gadara. Sie ist eine der einzigartigen griechisch-römischen Dekapolis-Städte in Jordanien. Um Qeis liegt auf einem nach fast allen Seiten steil abfallenden Plateau hoch über dem Fluss Yarmuk und dem See Genezareth. An klaren Tagen ist die Aussicht einfach grandios.

Besichtigung der verschiedenen geschichtlichen Epochen, wie der hellenistischen, römischen, byzantinischen und ottomanischen. Zeugnisse vergangener Kulturen stehen hier vollkommen unberührt vom Lauf der Zeit. Baudenkmäler, die von Menschenhand in antiker Zeit errichtet wurden, bezeugen, wie viele Wanderer diese alte Stadt schon durchschritten haben. Besichtigung des Theaters, des Wohnviertels, der Basilika-Terrasse und des Nymphenbrunnens.

Rückfahrt nach Amman für Abendessen und Übernachtung.

4. Tag / Amman - Jerash - Ailun

Nach dem Frühstück Besichtigung von Amman, der uralten und modernen Hauptstadt Jordaniens, ursprünglich gebaut auf sieben Hügeln. Amman hat zurzeit etwa 1.5 Millionen Einwohner. Die Stadt war bereits zu biblischen Zeiten unter dem Namen Rabat Ammon, später in den griechisch-römischen Zeiten als Philadelphia bekannt.

Besuch der Zitadelle wo zahlreiche Ausgrabungen römische, byzantinische und frühislamische Funde zeigen. Wichtige Bauwerke auf dem Zitadellenhügel sind der Herkulestempel, der Umayyadische Palastkomplex mit einem monumentalen Torweg sowie eine byzantinische Kirche.

Besuch des Archäologischen Museums in der Zitadelle, wo sich eine hervorragende Sammlung von jordanischen Altertümern aus der Zeit der Frühgeschichte bis ins 15. Jahrhundert befindet.

Weiterfahrt zum Römischen Theater. Es gilt als wohl wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, und ist das besterhaltene Monument der römischen Stadt von Philadelphia. Besuch des Folklore- Museums, das sich in einem Seitentrakt innerhalb des römischen Theaters befindet. Hier werden das Leben und die Traditionen der Jordanier widergespiegelt. Fahrt durch die alte Stadt und anschließend Besuch der König-Abdullah - Moschee, der größten modernen Moschee der Stadt mit besonderem Bauwerk und leuchtend blauer Kuppel.

Auf dem Weg nach Jerash Halt am Jabbok Fluss der auch in der Bibel erwähnt wird. Zwanzig Jahre nach dem Bruderstreit zwischen Esau und Jakob (Enkel von Abraham und Söhne von Isaak) kehrte Jakob mit seiner Familie in seine Heimat zurück. Bei einem Halt am Jabbok Fluss wurde er in einen Kampf verwickelt und gewann ihn. Er merkte, dass er mit Gott gekämpft hatte und wurde von ihm gesegnet. Auf Geheiß Gottes sollte sein Name von nun an Israel (Gottesstreiter) und nicht mehr Jakob sein (1. Moses 32, 22 - 32).

Weiterfahrt nach Jerash dem zweiten Höhepunkt Jordaniens, ein einzigartiges Denkmal, die weitläufigsten und besterhaltensten Stadtanlagen aus der römisch-hellenistischen Zeit. Sie wurde vor über 2000 Jahren erbaut. Bei dem Besuch von Jerash hat man das Gefühl, eine Zeitreise zu machen. In der Bibel findet man Jerash unter den Namen Antiochia oder Gerasa. Nach Markus 5, 1f und Lukas 8, 26 - 39 heilte Jesus hier einen Besessenen.

Anschließend Fahrt nach Ailun. Auf einer Bergspitze liegt die alte arabische Burg Qalat al Rabad. Sie wurde 1184 von Izzal - Din Usama, einem der Generäle Saladins, zur Verteidigung gegen die Kreuzritter errichtet.

Rückfahrt nach Amman für Abendessen und Übernachtung.

5. Tag / Dhiban - Mukawir - Wadi - Mujjib - Rabba - Qasr - Karak - Aqaba

Nach dem Frühstück Fahrt zum Ort Dhiban, direkt an der Königsstraße, die einstige Hauptstadt des Moabiterreichs. Biblisch wurde dieser Ort Dibon genannt. Die Moabiter verloren Dhiban an den Amoriter-König Sichon. Hier wurde die sogenannte Mescha-Stele gefunden, die die Taten des Moabiterkönigs Mescha lobpreist - sie ist allerdings heute im Pariser Louvre zu sehen.

Weiterfahrt auf einer malerischen Strecke zwischen Amman und Petra, dem historischen Königsweg bzw. der Königestrasse nach Mukawir. Hier sieht man die mächtigen Mauerreste der Festung Qasr El Mashneqh. Dieser arabische Name bedeutet die Burg der Galgen. In der Antike hieß Mukawir Macharon (Macharios). Die Burg wurde von dem Hasmonaeer Alexander Jannaeus erbaut. Hier wurde u.a. Johannes der Täufer gefangen gehalten und enthauptet.

Weiterfahrt durch das Wadi Mujjib, den Grand Canyon Jordaniens, mit den atemberaubenden Ausblicken auf Felsen, Täler und die Heimat der Schwarzen Iris, der jordanischen Nationalblume. Das Wadi Mujib bildete in der biblischen Zeit die natürliche Grenze zwischen den Gebieten der Moabiter im Norden und der Edomiter (später Nabatäer) im Süden. Es ist noch heute die Grenze zwischen den Verwaltungsbezirken Balqa und Karak. Das Wadi wurde bereits im Alten Testament als der Fluss, der sich durch das Tal zum Toten Meer hinunter windet, erwähnt.

Anschließend nach Rabba, einem alten Siedlungsplatz mit moderner Bebauung. Die Geschichte von Rabba begann vermutlich mit der Stadt Ar oder Ar-Moab die in 4. Moses 21, 15 und 5. Moses 2, 9 erwähnt wird.

Weiter zum Qasr, heute ein Dorf mit Überresten einer alten arabischen Burg, die vermutlich Anfang des 2. Jhd. n.C. erbaut wurde.

In Karak Besuch der großartigen Kreuzfahrerburg aus dem 12. Jh. Die Burganlage von Karak hatte gewaltige Ausmaße. Die hohe Zitadelle nimmt das Plateau auf ganzer Länge von 250 m ein und beeindruckt innen mit einem Labyrinth aus verschachtelten Räumen, Hallen und Kreuzgängen, Galerien, Geheimwegen und riesigen Küchen.

Weiterfahrt nach Aqaba für Abendessen und Übernachtung.

6. Tag / Petra - Wadi Rum

Nach dem Frühstück Fahrt nach Petra. Die Stadt wurde vor über 2000 Jahren aus dem farbenprächtigen Sandsteinfelsen gemeißelt. Direkt nach Ankunft in Petra kurzer Pferderitt vom Haupteingang der antiken Stadt Petra bis zum Siq (350 m). Sobald Sie die antike Stadt Petra betreten haben, haben Sie das Tor in die Vergangenheit geöffnet.

Erleben Sie das Wunder von Petra, wo jeder Rosarote Stein den Traum der Nabatäer erzählt. Führung durch die architektonischen und geistigen Wunder dieses majestätischen Platzes. Besichtigen Sie diese berauschende Stadt zu Fuß.

Nachmittags Fahrt zum Naturressort von Wadi Rum, einem Tal, das aus Wüste und mondähnlicher Landschaft besteht und deshalb auch Tal des Mondes genannt wird. Ankunft im Dorf von Rum. Fahrt mit Jeeps zur Entdeckung der atemberaubenden Wüste in Begleitung einheimischer Beduinen, die Sie zum großen Berg Al-Khazali fahren. Verfolgen Sie die Spuren der Vergangenheit, die in das Gebirge und den abgestürzten Felsblock von Wadi Rum gehauen sind. Außerdem sind diese Spuren Beweis für Aktivitäten der Menschen im Wadi Rum vor vielen Tausenden von Jahren.

Überall gibt es Piktogramme der thamudischen, nabatäischen, griechischen und arabischen Texte, außerdem gibt es einige Beschriftungen und Felsenkünste, die Jagdszenen schildern. Spuren der antiken Zivilisationen existieren in vielen dieser in steingehauenen Beschriftungen.

Anschließend Rückfahrt nach Aqaba für Abendessen und Übernachtung.

7. Tag / Aqaba - Totes Meer - Amman

Frühstück, dann Vormittag zur freien Verfügung in Aqaba.

Am frühen Nachmittag Fahrt bis zum Toten Meer an die Totes Meer Senke, wo Abraham und Lot ihre Herden tränkten (1. Mose 13,1-13). Gott beschloss Sodom und Gomorra wegen der zuchtlosen Lebensführung zu zerstören. Abraham überredete ihn jedoch jeden Rechenschaffen ziehen zu lassen. Lots Frau missachtete Gottes Befehl und erstarrte zur Salzsäule  (1.Mose 19,26).

Anschließende Weiterfahrt zum Toten Meer an den Amman Beach zum Entspannen. Wegen seiner Lage als tiefster Punkt auf der Erde mit 400 m unter dem Meeresspiegel, ist das Wetter dort um das ganze Jahr sonnig und tropisch. Zeit für ein Bad im Salzwasser.

Weiterfahrt nach Amman für Abendessen und Übernachtung.

8. Tag / Heimreise

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Amman und Rückflug.

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