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Armenien

Zwischen Ararat und Kaukasus

Kaukasus
Zeitraum:
icon-kalender
Mehrere Termine
Dauer:
icon-reisedauer
8 Tage / 7 Nächte
Art:
icon-reiseart
ZubucherReisen
Preis:
1.100,-
Land:

Inhalt dieser Reise:

Zur besseren Orientierung, haben wir Ihnen die Informationen dieser Reise aufgegliedert. Nutzen Sie einfach das folgende Inhaltsverzeichnis, um direkt zum gewünschten Inhalt zu springen.

Einleitung

Programmübersicht

TagWochentagFahrtzeit (STD/KM)MahlzeitenProgramm
1Sa.Individuelle Anreise nach Yerevan (Flug nicht im Reisepreis enthalten – gerne auf Anfrage)
2So.140 / 1,5F/ABesichtigungen in Yerevan: Matenadaran, Stadtführung, Museum für Moderne Kunst, Tempel Garni & Höhlenkloster Geghard, Backkurs bei einer armenischen Familie ÜN Yerevan
3Mo.300 / 4F/MEs geht zum Kloster Chor Virap, dann zum Kloster Noravank, Mittagessen und Weinprobe auf einem Bauernhof, Besuch einer alten Karawanserei, dann zum Sevankloster, ÜN am Sevan-See
4Di.200 / 3F/ABesuch des im dichten Wald gelegenen Klosters Haghartsin aus dem 13. Jh., & weiter über die „Klösterstraße“ zum Kloster Haghpat ÜN Haghpat
5Mi.120 / 1,5F/AGrenzüberfahrt bei Sadachlo & Besichtigung in Georgiens Hauptstadt Tiflis: interessante Baudenkmäler in der Altstadt, Narikala Festung, Mutter Georgiens ÜN Tiflis
6Do.190 / 3F/ABesichtigungen in Mzcheta, weiter zur Wehrkirche Ananuri mit herrlichem Blick auf den Schinwali-Stausee, Weiterfahrt zum Kazbek ÜN in Kazbek
7Fr.180 / 3F/AFahrt mit dem Geländewagen durch das Dorf Gergeti hinauf zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche, entlang der alten Seidenstraße nach Gori, Höhlenstadt Uplisziche ÜN Tiflis
8Sa.FIndividuelle Heimreise (Flug nicht im Reisepreis enthalten – gerne auf Anfrage)
F = Frühstück | M = Mittagessen | A = Abendessen

Unser Reiseprogramm

1. Tag / Anreise

Individuelle Anreise nach  Yerevan (Flug nicht im Reisepreis enthalten – gerne auf Anfrage).

2. Tag / Sonnenstadt Yerevan

An diesem Tag erwartet uns eine Erkundungstour durch Yerevan. Die Stadt zählt zu den ältesten Städten der Welt – sie ist dem Alter Babylons, Roms, Karthogos und Samarkands gleichzusetzen.

Vorbei am Radio Eriwan fahren wir dann zur Kaskade und zum Open-Air-Kunstmuseum, wo wir verschiedene originelle Kunstwerke der zeitgenössischen Kunst entdecken können. Im Anschluss besuchen wir noch das Museum für Moderne Kunst.

Weiter geht es zum Mithras-Tempel in Garni: Innerhalb eines Festungsgeländes ließ man im 1. Jh. diesen hellenistischen Tempel mit 24 ionischen Säulen er- richten, der auch als „Tempel von Garni“ bekannt  ist. Er wurde bei einem Erdbeben 1679 zerstört und seit 1966 mit Originalmaterial rekonstruiert.

Das Weltkulturerbe-Kloster Geghard steht als nächstes auf dem Programm: Es liegt am Eingang zum Oberen Azat-Tal und sein Name bedeutet "Kloster zur Heiligen Lanze". Diese besagte Lanze ist eine Reliquie, die der Apostel Taddäus seiner Zeit mit ins Land gebracht haben soll und im Mittelalter hier im Kloster Geghard aufbewahrt wurde.

Wir besuchen eine armenische Familie, bei der wir in der Backstube gemeinsam das armenische Fladenbrot Lavasch zubereiten. Auch essen wir zu Abend und uns erwarten nette Gespräche.

Rückfahrt zu unserem Hotel in Yerevan.

3. Tag / Ararat & Sevansee

Dann erkunden wir die Araratebene, wo Noah nach dem Abstieg auf dem Berg Ararat die erste Weinrebe gepflanzt hat. Das letzte Tagesziel ist für heute das Kloster Chor Virap („tiefe Grube“), gelegen in wunderschöner Umgebung mit Ausblick auf den Ararat. Chor Virap ist jener Ort, an dem der Hl. Gregor der Erleuchter dreizehn Jahre lang von König Trdat III in einem Erdloch gefangen gehalten wurde. Der Legende nach erkrankte der König schwer, wurde aber durch Gregors Gebete geheilt, konvertierte zum Christentum und machte den neuen Glauben zur Staatsreligion.

Wir fahren durch die Provinz Vayots Dzor – der Weinanbau geht in dieser Region auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück! Wir erreichen das Kloster Norawank, ein Kleinod im Kaukasus. Wir biegen in eine enge und leicht zu übersehende Schlucht und entdecken am Kopf dieser spektaku-lären, im Sonnenlicht rötlich schimmernden Schlucht das majestätische Norawank.

Dann besuchen wir einen Bauernhof mit rustikalem Weinkeller, wo uns ein Mittagessen mit Weinprobe erwartet. Wir können verschiedene armenische Hausweinsorten probieren und mehr über das ländliche Leben erfahren.

Entlang der Seidenstraße fahren wir weiter über den Wardenispass, auch Selimpass genannt (2.410 m), wo wir die alte Karawanserei Selim sehen. Diese war einst ein Übernachtungsplatz für Karawanen, welche mit für den Orient und Europa bestimmten Waren beladen waren. Die verblasste Inschrift über dem Eingang datiert das Gebäude auf 1326 bis 1327.

Wir besuchen das Sevan-Kloster (Sevanawank), malerisch auf einer Halbinsel am See gelegen und vermutlich 874 gegründet. Wir sehen die beiden Kirchen, die Apostel- und die Muttergotteskirche, einige Ruinen und bedeutende Kreuzsteine.

Übernachtung im Hotel am Sevanse.

4. Tag / KLÖSTER HAGHARTSIN & HAGHPAT

Der Weg führt uns heute zum Kloster Haghartsin, ein Meisterwerk der armenischen Architektur: Hier fällt uns besonders die Harmonie der Natur und der Architektur ins Auge. Die Klostergruppe entstand im 10. – 13. Jh.

Im Anschluss besuchen wir den Meister der Kreuzsteine aus Tuffstein. Er gibt uns Einblick in seine Arbeit und in die Bedeutung der Kreuzsteine als Zeugnis des armenischen Glaubens.

Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen versteckten, schwer zugängigen Dörfern verbergen sich bedeutende Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Die harmonische Abstimmung der Gebäude ist eine architektonische Meisterleistung!

Wir folgen der „Klösterstraße“. Beinahe am Ende der Welt finden wir das Kloster Haghpat – Teil des UNESCO- Weltkulturerbes. Gegründet wurde es mitsamt seinem Schwesterkloster Sanahin durch Königin Chosrowanusch, die sie für das Wohlergehen ihrer Söhne Gurgen und Smbat erbauen ließ. Eingebettet in die Berglandschaft wirkt die Anlage, als wüchse sie aus der Erde empor.

Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Haghpat.

5. Tag / Tiflis

Am Morgen fahren wir zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo.

Nach der Ankunft in Tiflis besichtigen wir die georgische Hauptstadt. Der georgische Name Tbilisi bedeutet so viel wie „warme Quelle“, sprudelt an den Nordosthängen des Mtabori doch bis zu 46,5°C heißes, kohlensäurehaltiges Schwefel-Quellwasser aus der Erde, das seit Jahrhunderten in Badehäusern genutzt wird. Im Jahr 1795 wurde die Stadt durch die persische Armee zerstört. Nach dem Wiederaufbau zeigt sich die Altstadt im nachgebauten Stil des 5. Jh, außerdem wurde die mittelalterliche Stadtstruktur mit ihren gewundenen und mit altem Kopfsteinpflaster belegten Straßen weitgehend übernommen. Beeindruckend sind die zwei- bis dreistöckigen Backsteingebäude mit weitläufigen hölzernen Balkonen, Außentreppen und Vorhöfen.

Bei einem schönen Spaziergang erkunden wir die Höhepunkte dieser lebendigen Stadt: Zunächst besuchen wir die Festung Narikala, die unter Besetzung der persischen Sassaniden erbaut wurde. Ihre Aufgabe war die Verteidigung der Hauptstadt; dazu wurde sie an der engsten Stelle der Kura-Schlucht erbaut, wo sich die Straßen von Europa nach Indien und von Nord nach Süd kreuzten. Von hier haben wir einen tollen Ausblick auf Assureti und Marneuli.

Dann besichtigen wir das Reiterstandbild des Königs Wachtang Gorgassali. Seine kraftvoll erhobene rechte Hand weist feierlich auf die von ihm gegründete Stadt Tiflis.

Mit dem Sessellift fahren wir dann hinauf zur Monumentalstatue Kartlis Deda. Diese riesige Frauengestalt symbolisiert Tiflis und ist auch unter dem Namen „Mutter Georgiens“ bekannt. Auch von hier haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf die ganze Stadt. Beim Spaziergang durch den Park sehen wir außerdem die Friedens-brücke und das Puppentheater.

Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Tiflis.

6. Tag / MZCHETA & ANAURI

Heute geht es nach Mzcheta, der mittelalterlichen Hauptstadt Georgiens und bis heute religiöses Zentrum. Die beiden Kulturdenkmäler, die wir hier heute be-suchen, gehören zum UNESCO-Welterbe und sind ein „lebendiges Museum“. Forschungen belegen, dass die Stadt seit über 3.000 Jahren existiert – sie ist somit eine der ältesten Städte des Landes.

Als erstes besuchen wir in Mzcheta die Dschwari-Kirche – ein Meisterwerk der frühmittelalterlichen Zeit. Auf einem malerischen Vorsprung des Sagurami- Bergrückens erhebt sich dieses Bauwerk, das die älteste Kreuzkuppelkirche Georgiens ist.

Anschließend sehen wir in Mzcheta die Swetizchoweli-Kathedrale, ein sehr heiliger Ort: Es heißt, ein aus Mzcheta stammender georgischer Jude namens Elias reiste nach Jerusalem, um im Prozess gegen Christus für ihn zu sprechen. Doch er kam zu spät, erlebte nur noch die Kreuzigung. Am Hügel Golgatha soll er einem römischen Soldaten dessen Gewand ab-gekauft und es nach Georgien gebracht haben, genauer in diese Kathedrale.

Wir fahren weiter zur Kloster- und Festungsanlage von Ananuri aus dem 16. bis 17. Jh. Das Areal umfasst mehrere Zivil-, Befestigungs- und Kirchenanlagen, die jahrzehntelang als strategische Festung dienten – sowohl historisch als auch kirchlich war Ananuri in der Vergangenheit sehr bedeutend.

Dann erreichen wir unser Hotel in Kasbek für Abendessen und Übernachtung.

7. Tag / Zum großen Kaukasus

Wir fahren heute mit Geländewagen hoch in das Kazbeg-Gebirge zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche, die sich auf einer Höhe von 2.200 m befindet. Sie ist ein Heiligtum der georgischen Kultur und die einzige Kuppelkirche im Kaukasus. Jahrhundertelang wurden hier der georgische Kronschatz und das Weinrebenkreuz der Georgisch-Orthodoxen Apostelkirche (das Kreuz der Hl. Nino) aufbewahrt. Von diesem Wallfahrtsort haben wir einen fantastischen Ausblick ins Tal und auf den beeindruckenden Kazbeg, den dritthöchsten Berg des Landes. Prächtig und würdevoll erhebt sich dieser erloschene Vulkankegel über die atemberaubende Landschaft entlang der Staatsgrenze.

Fahrt auf der Georgischen Heerstraßee und entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region, zur Stadt Gori, dem Geburtsort Stalins. Besichtigung der Höhlenstadt Uplisziche (1 Jhd v. Ch.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte.

Rückfahrt nach Tflis und Übernachtung.

8. Tag / Heimreise

Heute endet unsere Reise durch Armenien und Georgien mit dem Transfer zum Flughafen in Tiflis (Flug nicht im Reisepreis enthalten – gerne auf Anfrage).

Begegnungen & Hotels

Begegnungen

TagBegegenung
2Abendessen bei einer Familie, wo wir sehen können, wie das armenische Brot „Lavasch“ gebacken wird
3Besuch eines Bauernhofes mit rustikalem Weinkeller & gemeinsamem Mittagessen
4Der Meister persönlich zeigt uns die Kunst für armenische Kreuzsteine aus Tuffstein

Hotels & Übernachtungen

ÜNOrtHotelname
2Yerevan Villa Aygedzor Hotel****
1Am Sevan-See Blue Sevan Hotel***
1Haghpat Hotel Qefilyan ***
1Tiflis Hotel Kalasi
1Stepanzminda Gästehaus Diana
1Tiflis Hotel Kalasi

Preise & Services

Enthalten

  • Flughafentransfers bei Ab- und Anreise
  • 8-tägige Reise laut Programm
  • 7 Übernachtungen im DZ mit Bad/Dusche/WC in den genannten Hotels (od. gleichwertig)
  • Verpflegung auf Basis Halbpension im Hotel (Frühstück im Hotel & Mittagessen unterwegs bzw. Abendessen im Hotel)
  • lizenzierter, deutschsprachiger Reiseleiter
  • alle Eintritte und Honorare für Begegnungen und Vorträge zum Programm
  • Alle Begegnungen
  • Reise im modernen, klimatisierten Reisebus
  • Fahrt mit Geländewagen zur Gergeti Kirche
  • ausführliche Reiseinformationen
  • Insolvenzversicherung

Nicht enthalten

  • An-/Abreise zum/vom Flughafen in Deutschland
  • Flug bis Tiflis/ab Yerevan (gerne auf Anfrage)
  • Getränke und andere Mahlzeiten, die nicht in den Leistungen erscheinen
  • persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder für Reiseleiter, Busfahrer und Hotelpersonal: Wir empfehlen € 4,-- pro Person und Tag

Terminliste

DatumPreisbereich
07.
14. Juli 2018
20.
27. Okt. 2018

Preisliste

Preise
Preise pro Person im DZ bei 2 voll zahlenden Teilnehmern € 1.100,-
Einzelzimmerzuschlag € 120,-

Anmeldung zur Reise

Um sich für diese Reise anzumelden, öffnen Sie bitte den hier verlinkten Reiseflyer. Am Ende jedes Reiseflyers finden Sie unser Anmeldeformular. Sie können es entweder bequem am Computer ausfüllen und via E-Mail an uns senden, oder aber den Reiseflyer einfach ausdrucken und das Formular mit der Hand ausfüllen:

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nach Wunsch
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