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Armenien

Begegnung mit der Kultur des Kaukasus

Georgien Cover2Georgien Cover2
Zeitraum:
icon-kalender
Mehrere Termine
Dauer:
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8 Tage / 6 Nächte
Art:
icon-reiseart
ZubucherReisen
Preis:
1.095,-
Land:

Inhalt dieser Reise:

Zur besseren Orientierung, haben wir Ihnen die Informationen dieser Reise aufgegliedert. Nutzen Sie einfach das folgende Inhaltsverzeichnis, um direkt zum gewünschten Inhalt zu springen.

Einleitung

Programmübersicht

TagWochentagFahrtzeit (STD/KM)MahlzeitenProgramm
1Sa.Individuelle Anreise zum Flughafen Yerevan (Flug nicht im Reisepreis enthalten - gerne auf Anfrage)
2So.F / AErkundungstour in Yerevan, Führung in der Bibliothek Matenadaran, Ausflug nach Garni & Geghard
3Mo.F / MArarat-Ebene, Klöster Chor Virap & Vayots Dzor, Kloster Norawank & Selim-Pass
4Di.F / MEntlang der „Klösterstraße“, Besichtigung des Klosters Haghpat & Fahrt nach Georgien
5Mi.F / AErkundungstour in Georgiens Hauptstadt Tiflis
6Do.F / AFahrt nach Mzcheta, Besichtigung der Dschwari-Kirche, Swetizchoveli-Kathedrale & der Wehrkirche Ananuri
7Fr.F / AFahrt in das Kazbek-Gebirge & Besichtigung der Gergetier Dreifaltigkeitskirche
8Sa.FTransfer zum Flughafen Tiflis & individuelle Heimreise (Flug nicht im Reisepreis enthalten -gerne auf Anfrage)
F = Frühstück | M = Mittagessen | A = Abendessen

Unser Reiseprogramm

1. TAG / ANREISE

Individuelle Anreise nach Yerevan und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet. (Flug nicht im Reisepreis enthalten – gerne auf Anfrage)

2. TAG / YEREVAN

Nächtliche Ankunft in Yerevan und Transfer zu unserem Hotel, wo wir uns erholen können. Nach unserem Frühstück im Hotel (wie jeden Morgen auf der Reise) erwartet uns eine Erkundungstour in der Landeshauptstadt Yerevan, im Schatten des Ararat gelegen. Sie zählt zu den ältesten Städten der Welt und ist dem Alter Babylons, Roms, Karthagos und Samarkands gleichzusetzen.

Bei einem Spaziergang geht es durch das Herz Yerevans. Unter dem Architekten Alexander Tamanjan erwachten alte Steinmetztraditionen und der Platz der Republik wurde zum Vorzeigefenster eines neuen, selbstbewussten Landes. Vorbei am Radio Eriwan fahren wir zur beeindruckenden Kaskade. Von hier haben wir einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt.

Anschließend erwartet uns eine interessante Führung durch das Matenadaran, wissenschaftliches Zentrum für die Erforschung und die Erhaltung von Denkmälern des nationalen Schrifttums. In der Antike und im Mittelalter wurden Handschriften in Armenien sorgsam gehütet, sie spielten eine große Rolle im Kampf des Volkes gegen geistige Versklavung. Das Matenadaran birgt die kostbarsten geistigen Schätze des Volkes; etwa 17.000 alte Bücher und Fragmente sowie eine Archivabteilung mit mehr als 100.000 Dokumenten des 14. bis 20. Jh.

Wir fahren nach Garni und besuchen den Mithras-Tempel: Innerhalb eines Festungsgeländes ließ man im 1. Jh. diesen hellenistischen Tempel mit 24 ionischen Säulen errichten, der auch als „Tempel von Garni“ bekannt ist. Er wurde bei einem Erdbeben 1679 zerstört und seit 1966 mit Originalmaterial rekonstruiert.

Es geht weiter zum Weltkulturerbe-Kloster Geghard: Es liegt am Eingang zum Oberen Azat-Tal und sein Name bedeutet „Kloster zur Heiligen Lanze“. Diese besagte Lanze ist eine Reliquie, die der Hl. Thaddäus seiner Zeit mit ins Land gebracht haben soll und die im Mittelalter im Kloster aufbewahrt wurde.

Unser Abendessen genießen wir heute bei einer armenischen Familie und sehen zu wie das leckere Fladenbrot „Lavash“ zubereitet wird. Übernachtung in unserem Hotel in Yerevan.

3. TAG / ARARAT-EBENE

Wir verlassen Yerevan und fahren zum Schicksalsberg der Armenier: zum Ararat (5.137 m), wo die Arche Noah nach der Flut strandete und er die erste Rebe gepflanzt hat - ein Nationalsymbol, das im Ausland liegt. Er ist der höchste Berg der Türkei; von armenischer Seite aus lässt sich das Felsmassiv, das einst die Osmanen ihrem Reich einverleibten, deshalb leider nicht besteigen. Unser Ziel ist das Kloster Chor Virap („tiefe Grube“), gelegen in wunderschöner Umgebung mit Ausblick auf den Berg. Chor Virap ist jener Ort, an dem der Hl. Gregor der Erleuchter dreizehn Jahre lang von König Trdat III in einem Erdloch gefangen gehalten wurde. Der Legende nach erkrankte der König schwer, wurde aber durch Gregors Gebete geheilt, konvertierte zum Christentum und machte den neuen Glauben zur Staatsreligion.

Wir fahren weiter zur Provinz Vayots Dzor. Der Weinbau geht in dieser Region auf das 3. Jtsd. vor Chr. zurück. In einer Höhle wurden Weinfässer mit Weinspuren aus dieser Zeit gefunden. Hier gedeiht die endemische Weinrebe „Areni“, woraus der bekannte, gleichnamige Rotwein hergestellt wird.

Dann besuchen wir das Kloster Norawank, ein Kleinod im Kaukasus. Wir biegen in eine enge und leicht zu übersehende Schlucht und entdecken am Kopf dieser spektakulären, im Sonnenlicht rötlich schimmernden Schlucht das majestätische Norawank. Das "neue Kloster" ist unter etlichen in Traumlage gebauten armenischen Gebirgskirchen eine der schönsten - hier schuf man im 13. Jh. ein Meisterwerk sakraler Architektur!

Gleich im Anschluss erwartet man uns bereits auf einem Bauernhof mit rustikalem Weinkeller: Mittagessen und Weinprobe der verschiedenen armenischen Hausweine. Dabei gibt uns der Landwirt einen Einblick in das Leben und die Arbeit auf dem Lande.

Über den Selim-Pass geht es zur alten Karawanserei. Sie ist einer der vielen Übernachtungsorte an der armenischen Seidenstraße. Hier besuchen wir das Sevankloster auf der Halbinsel, die einst eine Insel war und als Verbannungsort des armenischen Adels diente.

Übenachtung in unserem Hotel in Dilidshan.

4. TAG / HAGHPAT & FAHRT NACH TIFLIS

Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutendste Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Wir folgen der „Klösterstraße“: Beinahe am Ende der Welt finden wir das Kloster Haghpat - Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Gegründet wurde es mitsamt seinem Schwesterkloster Sanahin durch Königin Chosrowanusch, die sie für das Wohlergehen ihrer Söhne Gurgen und Smbat erbauen ließ. Eingebettet in die Berglandschaft wirkt die Anlage, als wüchse sie aus der Erde empor.

Unser Mittagessen genießen wir in Form eines Schaschliks am Rande einer Schlucht. In Armenien ist Schaschlik mehr als nur ein Fleischspieß!

Wir fahren über die Grenze nach Georgien, wo wir Reiseleiter und Bus wechseln und zu unserem Hotel in Tiflis weiterfahren.

Übernachtung in unserem Hotel in Tiflis.

5. TAG / TIFLIS

Heute erkunden wir die Landeshauptstadt Tiflis: Der georgische Name Tbilisi bedeutet so viel wie „warme Quelle“, sprudelt an den Nordosthängen des Mtabori doch bis zu 46,5°C heißes und kohlensäurehaltiges Schwefel-Quellwasser aus der Erde, das seit Jahrhunderten in Badehäusern genutzt wird. Im Jahr 1795 wurde die Stadt durch die persische Armee zerstört. Nach dem Wiederaufbau zeigt sich die Altstadt im nachgebauten Stil des 5. Jh., außerdem wurde die mittelalterliche Stadtstruktur mit ihren gewundenen und mit altem Kopfsteinpflaster belegten Straßen weitgehend übernommen. Beeindruckend sind die zwei bis dreistöckigen Backsteingebäude mit weitläufigen hölzernen Balkonen, Außentreppen und Vorhöfen. Bei einem Spaziergang durch die schöne Altstadt sehen wir die Highlights und besuchen im Anschluss die Festung Narikala, die unter Besetzung der persischen Sassaniden erbaut wurde. Ihre Aufgabe war die Verteidigung der Hauptstadt; dazu wurde sie an der engsten Stelle der Kura-Schlucht erbaut, wo sich die Straßen von Europa nach Indien und von Nord nach Süd kreuzten. Auch sehen wir das Reiterstandbild des Königs Wachtang Gorgassali. Seine kraftvoll erhobene rechte Hand weist feierlich auf die von ihm gegründete Stadt.

Mit einem Sessellift fahren wir zur Statue der „Mutter Georgiens“ auf den Hausberg der Stadt. Von hier haben wir einen tollen Blick auf die ganze Stadt. Auch flanieren wir durch den Park über die Friedensbrücke bis zum Puppenhaus.

Beim Abendessen genießen wir die traditionelle georgische Polyphonie. Die Stimmführung und Harmonik des georgischen Gesangs sind weltweit einzigartig.

Übernachtung in unserem Hotel in Tiflis.

6. TAG / MZCHETA, ANANURI & KAZBEK-GEBIRGE

Am Morgen geht es nach Mzcheta, der mittelalterlichen Hauptstadt Georgiens und bis heute religiöses Zentrum. Die beiden Kulturdenkmäler, die wir hier besuchen, gehören zum UNESCO-Welterbe und sind ein „lebendiges Museum“: Die Dschwari-Kirche, ein Meisterwerk der frühmittelalterlichen Zeit, und die Swetizchoweli-Kathedrale, ein sehr heiliger Ort. Entlang der georgischen Heerstraße fahren wir nach Gudauri zur Kloster- und Festungsanlage von Ananuri aus dem 17. Jh. Das Areal umfasst mehrere Zivil-, Befestigungs- und Kirchenanlagen, die jahrzehntelang als strategische Festung dienten - sowohl historisch als auch kirchlich war Ananuri seit jeher sehr bedeutend. Von hier gemießen wir den herrlichen Blick auf den Schinwali-Stausee.

Weiterfahrt zum Großen Kaukasus, zum Berg Kazbek. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel.

7. TAG / IM KAZBEK-GEBIRGE

Eine schöne Fahrt mit dem Geländewagen führt uns heute ins Kazbek-Gebirge zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche, die sich auf einer Höhe von 2.200 m befindet. Sie ist ein Heiligtum der georgischen Kultur und die einzige Kuppelkirche im Kaukasus. Jahrhundertelang wurden hier der Kronschatz und das Weinrebenkreuz der Georgisch- Orthodoxen Apostelkirche (das Kreuz der Hl. Nino) aufbewahrt. Von diesem Wallfahrtsort haben wir einen fantastischen Ausblick ins Tal und auf den beeindruckenden Kazbek. Prächtig und würdevoll erhebt sich dieser erloschene Vulkankegel über die atemberaubende Landschaft entlang der Staatsgrenze. Bei günstiger Witterung erhaschen wir einen Blick auf einen der höchsten Gipfel im Kaukasus, den Kazbek (5.047 m).

Wir halten auf einem Familienweingut, das seine Weine nach alter georgischer Tradition keltert. Dort serviert man uns das Abendessen und die köstlichen Hausweine.

Übernachtung im Hotel in Tiflis.

8. TAG / HEIMREISE

Heute endet unsere Reise durch Armenien und Georgien mit dem Transfer zum Flughafen.

(Flug nicht im Reisepreis enthalten - gerne auf Anfrage).

Begegnungen & Hotels

Begegnungen

TagBegegenung
2Abendessen bei einer armenischen Familie - Landestypische Fladenbrot „Lavash“
3Besuch eines Bauernhofes: Mittagessen, Weinprobe & Gespräch mit dem Bauern über das Landleben
4Schaschlik-Mittagessen am Rande der Schlucht Debed
5Abendessen mit traditioneller georgischer Polyphonie
7Besuch eines Familienweinguts - Mittagessen & Weinprobe

Hotels & Übernachtungen

ÜNOrtHotelname
1Yerevan Hotel Royal Plaza****
1Dilidshan Paradise Hotel****
2Tiflis Kalasi Hotel***
1Kazbek Gästehaus Diana
1Tiflis Kalasi Hotel***

Preise & Services

Enthalten

  • Flughafentransfer bei Ab- & Anreise
  • 8-tägige Reise laut Programm
  • 6 Übernachtungen im ½ DZ mit eigenem
  • Bad/ Dusche/ WC (oder gleichwertig)
  • Verpflegung auf Basis Halbpension
    (Frühstück & Abendessen oder Mittagessen laut Programm)
  • lizenzierter, deutschsprachiger Reiseleiter
  • Reise im modernen, klimatisierten Reisebus
  • alle Eintritte & Honorare für Begegnungen & Vorträge zum Programm
  • Insolvenzversicherung
  • ausführliche Reiseinformationen

Nicht enthalten

  • An-/ Abreise zum/ vom Flughafen in Deutschland
  • Flug bis Yerevan bzw. ab Tiflis (gerne auf Anfrage)
  • Weitere Mahlzeiten, Getränke & persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder für Reiseleiter, Busfahrer und Hotelpersonal: Wir empfehlen € 6,- pro Person und Tag

Terminliste

DatumPreisbereich
17.
24. Apr. 2021
03.
10. Juli 2021
14.
21. Aug. 2021
23.
30. Okt. 2021

Preisliste

Preise
Preise pro Person im Doppelzimmer
ab 2 Teilnehmern € 1.095,-
Einzelzimmerzuschlag € 180,-

Anmeldung zur Reise

Um sich für diese Reise anzumelden, öffnen Sie bitte den hier verlinkten Reiseflyer. Am Ende jedes Reiseflyers finden Sie unser Anmeldeformular. Sie können es entweder bequem auf Ihrem Computer speichern, ausfüllen und via E-Mail an uns senden, oder aber den Reiseflyer einfach ausdrucken und das Formular mit der Hand ausfüllen:

REISEFLYER AUSDRUCKEN

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