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Libanon

Im Land der Zedern - Perle der Levante

Zeder I Stock
Zeitraum:
icon-kalender
03.
09. Mär. 2020
Dauer:
icon-reisedauer
7 Tage / 6 Nächte
Art:
icon-reiseart
InfoReisen
Preis:
595,-
Land:

Inhalt dieser Reise:

Zur besseren Orientierung, haben wir Ihnen die Informationen dieser Reise aufgegliedert. Nutzen Sie einfach das folgende Inhaltsverzeichnis, um direkt zum gewünschten Inhalt zu springen.

Einleitung

Programmübersicht

TagWochentagFahrtzeit (STD/KM)MahlzeitenProgramm
1Di.-ALinienflug mit Middle East Airlines von Frankfurt nach Beirut (12:00 - 16:50 Uhr) & Empfang durch unsere Reiseleitung
2Mi.3 / 120F / A„Hundefluss“ Nahr al-Kalb, Seilbahn-Fahrt zum Wallfahrtsort Harissa & Erkundungstour im Wadi Qadischa mit Trekking
3Do.3 / 110F / ABesuch im Hain „Zedern des Herrn“ & weiter ins bunte Tripoli, zweitgrößte Stadt des Landes
4Fr.1,5 / 50F / ATempelanlage von Baalbek, Ruinen von Anjar &Weinprobe im Chateau Ksara
5Sa.4 / 180F / ABesuch in der Hafenstadt Sidon & weiter zu den Überresten der Tempelanlage Eshmoun
6So.5 / 200F / AGang durch die antike Stadt Byblos & Besichtigungen in der Landeshauptstadt Beirut
7Mo.-FRückflug mit Middle East Airlines von Beirut nach Frankfurt (07:10 - 10:25 Uhr)
F = Frühstück | M = Mittagessen | A = Abendessen

Unser Reiseprogramm

1. TAG / DI. 03. MÄRZ 2020 / ANREISE

Nach individueller Anreise zum Flughafen Frankfurt starten wir heute gemeinsam unsere Reise in den Libanon. Linienflug mit Middle East Airlines nach Beirut und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet.

Transfer zu unserem Hotel in Beirut, Vorstellungsrunde und anschließend gemeinsames Abendessen und Übernachtung.
Flugzeiten: 12:00 Uhr ab Frankfurt, 16:50 Uhr an Beirut

2. TAG / MI. 04. MÄRZ 2020 / NAHR AL-KALB, HARISSA & WADI QADISCHA

Nach unserem reichhaltigen Frühstück im Hotel (wie jeden Morgen auf der Reise) fahren wir zum Nahr al-Kalb, auch „Hundefluss“ genannt. Das hiesige Vorgebirge war einst ein Bollwerk der Phönizier - hier lag der Schlüssel für eine, im damaligen Sinne, Weltherrschaft. Die tiefe Schlucht konnte nur in Mündungsnähe überquert werden, deshalb war es für zahlreiche Streitmächte von strategischer Bedeutung, diesen Übergang zu sichern. Bereits die Ägypter schlugen Stufen in den Fels; später bauten ihn die Assyrer aus. Spuren dieses ältesten Weges zeigen, dass der Pass für größere Karawanen und Kriegsheere nicht leicht, für Schwertransporte überhaupt nicht zu passieren war. Erst unter Marcus Aurelius wurde eine weitere Straße in den Felsen gehauen, die den Steilhang in 30 m Höhe überquerte. Verborgen hinter Sträuchern auf der gegenüberliegenden Seite des Flussufers ist die Inschrift des neubabylonischen Herrschers Nebukadnezar zu finden, der sich hier während der Belagerung Jerusalems ein Denkmal in babylonischer Sprache anbringen ließ.

Wir fahren weiter in den Norden. Mit der Seilbahn erreichen wir den Wallfahrtsort Harissa, oberhalb der Stadt Jounieh gelegen, wo sich uns ein herrlicher Panoramablick bis nach Beirut eröffnet. Dort oben wacht eine 15 Tonnen schwere Marienstatue mit ausgebreiteten Armen über die Küste - die „Notre Dame du Liban“. Heute gewinnen wir einen ersten Einblick in die Vielfalt der christlichen Kirchen des Libanon, denn in Harissa befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander eine moderne Kathedrale der maronitischen Kirche und die Basilika der Melkitischen, Griechisch-katholischen Kirche.

Dann fahren wir ins Wadi Qadischa, Heiliges Tal des Libanons und UNESCO-Weltkulturerbe. Das Tal gilt als eine der schönsten Landschaften des Landes und ist für seine zahlreichen Klöster bekannt. Durch seine Abgeschiedenheit diente es jahrhundertelang als Zufluchtsort für Christen, die unter Verfolgung zu leiden hatten und in den Gebirgshöhlen Versteck fanden. Auf unserem Weg halten wir am Kloster Mar Antonios Qozhaya, das von maronitischen Mönchen bewohnt wird. Im Anschluss unternehmen wir eine Wanderung im Wadi.

Weiterfahrt zu unserem Hotel in Bischarri für Abendessen und Übernachtung.
Tagesstrecke: 120 km, Fahrtdauer: ca. 3 Std.

3. TAG / DO. 05. MÄRZ 2020 / „ZEDERN DES HERRN“ & TRIPOLI

Am Morgen geht es zum Hain „Zedern des Herrn“ am Berg Makmel, einem der letzten Bestände der früher verbreiteten Libanon-Zeder. Zedernholz galt bei den alten Pharaonen, Assyrern und Israeliten als sehr begehrter Baustoff und so haben nur vereinzelte Zedernwälder den Raubbau überlebt. Einige Exemplare in diesem Hain sollen bis zu 3.000 Jahre alt sein.

Dann erkunden wir Tripoli, die zweitgrößte Stadt des Landes und Hauptstadt des Nordlibanon. Im 9. Jh. v. Chr. gründeten die Phönizier hier einen Handelsstützpunkt. Händler aus Sidon, Arados (die heutige Insel Arwad in Syrien) und Tyros ließen sich nieder, die allerdings unter sich blieben. So entstanden drei Stadtteile, von denen sich der Name Tripoli ableitet (griechisch: „Drei Städte“). Viele Bauwerke aus dem 14. Jh. wurden zu historischen Stätten erklärt. Unter anderem findet man hier die größte Kreuzfahrerburg des Libanon; dazu kommen Bauwerke aus der mamelukischen Epoche und der größte, farbenprächtigste Souk im gesamten Nahen Osten.

Weiterfahrt nach Byblos zu unserem Hotel für gemeinsames Abendessen und Übernachtung.
Tagesstrecke: 110 km, Fahrtdauer: ca. 3 Std.

4. TAG / FR. 06. MÄRZ 2020 / BEKAA-EBENE

Die Tempelanlage von Baalbek in der Bekaa-Ebene, ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe, steht heute zunächst auf dem Programm: Sie gilt als die größte Tempelanlage der antiken Welt und wurde über die Dauer von 200Jahren von schätzungsweise 100.000 Sklaven des Römischen Reiches erbaut. Verwendet wurden dabei die größten Bausteine, die je von Menschenhand geschaffen wurden. Allein der Jupiter-Tempel umfasste eine Fläche, auf der der Tempel der Athener Akropolis zwölfmal hätte Platz finden können!

Wir fahren weiter nach Anjar, einer armenischen Kleinstadt, gegründet von Überlebenden aus Musa Dagh. Die Überreste einer umayyadischen Stadt, die wir hier besuchen, gehören ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind eines der besten Beispiele frühislamischer Städteplanung; in der Architektur und im Stadtplan sind noch starke byzantinische Einflüsse zu beobachten.

Auf der Weiterfahrt erwartet uns ein Besuch im Chateau Ksara. Seit alter Zeit wurde die Bekaa-Ebene für den Weinanbau genutzt, denn die trockenen Sommer mit mediterranem Klima, ein gleichbleibender Grundwasserspiegel und weinfreundliche Böden mit hohem Kalksteinanteil, bieten die besten Bedingungen für den Weinbau. Im Jahre 1898 wurden in Ksara römische Katakomben gefunden. Diese fast 2 km langen Tunnel sind perfekt für die Reifung der Weine in Eichenfässern und ein Schlüssel des Erfolgs der langen Geschichte der Weinproduktion in Ksara. Die Weine gewinnen jedes Jahr Preise auf internationalen Wettbewerben für ihre herausragende Qualität und sind Botschafter des Libanon.

Rückfahrt zu unserem Hotel in Beirut für das gemeinsame Abendessen und die Übernachtung.
Tagesstrecke: 100 km, Fahrtdauer: ca. 1,5 Std.

5. TAG / SA. 07. MÄRZ 2020 / SIDON & ESHMOUN

Heute reisen wir in den Süden in die Hafenstadt Sidon, die Zeugen aus unterschiedlichen Epochen bewahrt hat. Einst war sie eine der wichtigsten Städte der Phönizier, berühmt für ihre Glaskunst und Purpur-Herstellung. Nach Eroberungen durch die Perser, Griechen, Römer, Byzantiner und Araber kamen Jahrhunderte später die Kreuzfahrer und errichteten auf einer kleinen Insel vor der Stadt die Festung Qasr-al-Bahr, genannt „Meeresschloss“. Dieses besuchen wir ebenso wie die Karawanserei aus dem 17. Jh. Bei einem Bummel durch das Gassengewirr des Souks besichtigen wir dann die Petrus-und-Paulus-Kirche, die den beiden Aposteln geweiht ist. Von Sidon aus stach Paulus zu seiner letzten Reise nach Rom in See.

Nun geht es zu den Ruinen der Tempelanlage Eshmoun. Diese Anlage, dem Gott der Heilkunde gewidmet, ist die einzige phönizische Stätte im Libanon, bei der mehr als nur die Fundamente erhalten sind. Im 7. Jh. v. Chr. wurde mit dem Bau des Tempels begonnen, der in den folgenden Jahrhunderten mehrfach Ergänzungen erfuhr, darunter die römischen Kolonnaden, die Mosaike sowie ein Nymphäum und sogar eine byzantinische Kirche, deren Fundamente noch heute zu sehen sind. All dies bezeugt die anhaltende Bedeutung dieser Stätte.

Rückfahrt zu unserem Hotel in Beirut für das gemeinsame Abendessen und die Übernachtung.
Tagesstrecke: 180 km, Fahrtdauer: ca. 4 Std.

6. TAG / SO. 08. MÄRZ 2020 / BYBLOS & BEIRUT

Byblos, eine bezaubernde Hafenstadt an der Mittelmeerküste, die zu ihrer Blütezeit mit dem heutigen New York zu vergleichen wäre, steht heute auf dem Programm: Seit über 7.000 Jahren ist Byblos besiedelt und zählt zu den ältesten Städten der Welt. Zu Reichtum gelangte die Stadt durch den Handel mit Ägypten; sie lieferten das begehrte Zedernholz aus dem Libanon-Gebirge und erhielten dafür Gold, Stoffe und Papyrus. Byblos wurde zum Hauptumschlagplatz für Papyrus, dem Rohstoff zur Herstellung der Papyrusrollen, die in der antiken Welt als Schreibmaterial unentbehrlich wurden. Wahrscheinlich wurde hier das erste Buchstaben-Alphabet mit 22 Zeichen entwickelt.

Dann geht es zurück in die libanesische Hauptstadt Beirut, das ehemalige „Paris des Nahen Ostens“: Während der römischen Herrschaft war Beirut eine angesehene Stadt; bedeutende Gelehrte und Denker wirkten hier. Die antike Blütezeit war allerdings beendet, als im Jahre 551 ein Erdbeben alles bisher Erschaffene dem Erdboden gleichmachte. Unter der späteren Herrschaft der Araber begann Beirut wieder zu florieren. Während des Bürgerkrieges(1975-1990) musste Beirut abermals eine Welle der Zerstörung hinnehmen. Der libanesische Selfmade-Millionär und Politiker Rafik Hariri leitete 1993 den Wiederaufbau der Stadt ein. Heute ist Beirut wieder das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes, das es einst war.

Wir erhalten eine Stadtführung, die uns zu den wichtigsten und markantesten Punkten der Stadt bringt: zur prächtigen Omari-Moschee, zur Assaf-, zur Mohammed-Al-Amin- und zur Amir-Munzer-Moschee, zum Parlamentsgebäude und über den Nejmeh-Platz. Auch sehen wir die orthodoxen, katholischen und maronitischen Kirchen, die neuen archäologischen Ausgrabungen, das Hotelviertel und die Raouche-Felsen. Das auch als „Taubenfelsen“ bekannte Wahrzeichen bietet einen schönen Panoramablick.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Beirut.
Tagesstrecke: 200 km, Fahrtdauer: ca. 5 Std.

7. TAG / MO. 09. MÄRZ 2020 / HEIMREISE

Heute endet unsere Reise mit dem Transfer zum Flughafen von Beirut und dem Rückflug mit Middle East Airlines nach Frankfurt. Individuelle Heimreise vom Flughafen.
Flugzeiten: 07:10 Uhr ab Beirut, 10:25 Uhr an Frankfurt

BEGEGNUNGEN

Auf dieser Reise erwarten uns Begegnungen, die einen guten Einblick in den tief verwurzelten Glauben und die aktuelle, politische Situation im Libanon bieten.

Wie beim Besuch der Near East School of Theology: Diese kirchliche Hochschule ist eine der wenigen Ausbildungszentren für den künftigen Klerus der kleinen, aber bedeutsamen protestantischen Kirchen im Nahen Osten.

Oder beim Gespräch mit einem libanesischen Politiker: Das politische System ist geprägt vom religiösen Proporz und dem Einfluss der Religionen. Der Libanon ist deswegen ein „paritätischer Staat“. Das Land versucht, möglichstalle Bevölkerungsgruppen am politischen Leben teilhaben zu lassen; die derzeitige politische Lage gilt dennoch als instabil. Im Gespräch erfahren wir Interessantes über das System und seine Herausforderungen.

Begegnungen & Hotels

Begegnungen

TagBegegenung
2Treffen mit Mitgliedern einer Deutschen Gemeinde
4Besuch in der Near East School of Theology in Beirut
4Besuch einer Schule für syrische Flüchtlingskinder (100% privat finanziert)
5Begegnung mit einer muslimischen Gemeinde bzw. dem Imam
5Vortragsabend: „Wie baue ich eine Reise?“

Hotels & Übernachtungen

Preise & Services

Preisliste

GruppenplanerBegleitperson
Pro Person im DZ (mind. 10 TN) € 595,- € 895,-
Einzelzimmerzuschlag € 295,-

Bewerbung zur Reise

Um sich für diese Reise zu bewerben, können Sie unser bequemes Online-Formular nutzen. Bitte beachten Sie: Bei Anmeldung von mehreren Teilnehmern, die nicht zusammen auf einer Rechnung erscheinen sollen, müssen Sie die Online-Anmeldung wiederholen.

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