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Iran

Tradition & Kultur des alten Persien

Iran 207 Isfahan Imam Moschee
Zeitraum:
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ohne Datum
Dauer:
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10 Tage / 9 Nächte
Art:
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MusterReisen
Land:

Inhalt dieser Reise:

Zur besseren Orientierung, haben wir Ihnen die Informationen dieser Reise aufgegliedert. Nutzen Sie einfach das folgende Inhaltsverzeichnis, um direkt zum gewünschten Inhalt zu springen.

Einleitung

Unser Reiseprogramm

1. tag / anreise

Nach der individuellen Anreise zum Wunsch-Flughafen starten wir heute gemeinsam unsere Reise in den Iran. Linienflug nach Shiraz und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Shiraz.

2. tag / shiraz

Nach unserem reichhaltigen Frühstück im Hotel (wie jeden Morgen auf der Reise) machen wir uns auf zur Entdeckung der schönen Stadt Shiraz: Bekannt ist sie vor allem als letzte Ruhestätte der zwei berühmtesten Dichter Persiens: Hafis (1320-1398) und Saadi (1184-1282). Diese sind in anmutigen Mausoleen am Stadtrand begraben. Man nennt die für ihre Gartenkultur berühmte Stadt auch gerne den "Garten des Iran": Ihr Blumenreichtum und die berühmten Rosenzüchtungen geben ihr ein spezifisches Gepräge, das schon bei der Auffahrt durch den äußeren Torbogen auffällt. Wir spazieren durch einige der berühmten Gärten der Stadt, wie den Eram-Garten und die Gärten des Hafis, wo wir auch sein besagtes Mausoleum vorfinden. Außerdem sehen wir die Gärten des Naranjestan und die Nasir-ol-Molk-Moschee. Letztere wird aufgrund der reichhaltigen Blumendekoration auf der Fliesenverkleidung auch "Rosenmoschee" genannt. Zum Abschluss genießen wir einen Bummel über den Vakil-Basar, der sich mit seinen zahlreichen Windkuppeln und seinen 74 Bögen über 800 m erstreckt. Er gilt als Meisterwerk der persischen Architektur.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Shiraz.

3. tag / PERSEPOLIS & NAQSH-E-ROSTAM

Heute besuchen wir Persepolis, das im Jahre 520 v. Chr. von Darius I. gegründet wurde. Am Fuße des Berges Kuhe-Mehr wurden über 14 Gebäude auf einer extra dafür geschaffenen 15 ha großen Terrasse gefertigt. Als im Jahre 330 v. Chr. dann Alexander der Große Persepolis - aus Rache für die Zerstörung der athenischen Akropolis - ebenfalls zerstören ließ, war es um die einstige Palaststadt Persepolis geschehen. Wir sehen die Paläste des Darius, des Xerxes und des Artaxerxes.

Weiter geht es zur Nekropole Naqsh-e-Rostam. In einem gigantischen Felsenhügel befinden sich die prachtvollen Grabstätten von 5 Perserkönigen und kunstvolle Felsreliefs. Zwischen den Felsengräbern auffällig ist ein hoher, quaderförmiger Turm aus Stein, der Ka be-ye Zartuscht, der vermutlich ebenfalls wie Nagsh-e-Rostam selbst von Darius I. errichtet wurde. Seine genaue Funktion ist nicht bekannt, wahrscheinlich fungierte er als weitere Grabstätte eines Königs. Vermutungen zufolge könnte er auch der ewigen Flamme des Zarathustra als Feuertempel gedient haben, hierfür fehlt jedoch ein Kamin.

Zurück nach Shiraz zu unserem Hotel für Abendessen und Übernachtung.
Tagesstrecke: 150 km, Fahrtdauer: ca. 2 Std.

4. tag / PASARGADAE

Heute machen wir uns auf den Weg nach Pasargadae. Sie war die erste Residenz des Perserreichs unter den Achämeniden und liegt in 1.900 m Höhe im Zagrosgebirge auf einem Plateau. Wir sehen Ruinen der Paläste mit Monumentaltoren, Apadana, und den Empfangspalast mit reichem plastischem Schmuck. Im heiligen Bezirk entdecken wir den Feuertempel mit Altären und dem Grabmal Kyross II. Dieses steht auf einem Sockel aus sechs Steinstufen, auf dem der Kenotaph in der Form eines kleinen Steinhauses aufgesetzt ist. Die Stadt verfügte seinerzeit über ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem.

Weiterfahrt nach Yazd. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel.
Tagesstrecke: 460 km, Fahrtdauer: ca. 6 Std.

5. tag / YAZD & NAIN

Yazd wurde an einer Oase gegründet und liegt zwischen den Wüsten der Dascht-e Kavir und der Dascht-e Lut. Die Stadt besteht seit dem dritten Jahrtausend vor Christus und war das Zentrum des zoroastrischen Glaubens im Iran. Hier findet man heute noch viele Feuertempel. Bei ihrer Gründung soll die Stadt an einem heute ausgetrockneten Binnensee gelegen haben. Für die Wasserversorgung werden bis heute teilweise schon in der Antike angelegte Wasserkanäle und -röhren eingesetzt. Bei unserer Besichtigung sehen wir als erstes den größten Tempel der Stadt, den Zoroastrischen Feuertempel. Hier brennt das Feuer schon seit 1.500 Jahren! Die Zoroastrier, deren Prophet Zarathustra war, glauben an vier heilige Elemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Wir sehen im ewigen Feuer und Licht das Sinnbild des höchsten Gottes, der Ahura Mazda. Die Große Freitagsmoschee steht als nächstes auf unserem Programm. Sie ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Die Moschee wurde auf einem Vorbau aus dem 12. Jh. errichtet. Ihre Minarette stammen aus dem 18. Jh. und gelten als die höchsten des Landes. Auch unternehmen wir einen Spaziergang durch das alte Fahadan-Viertel mit seiner dekorierten Lehmziegelarchitektur und den von Bögen überspannten Gassen.

Wir fahren anschließend weiter zur malerischen Oasenstadt Nain, welche bereits in der Zeit der Sassaniden gegründet worden sein soll. Hier gibt es die typischen Lehmhäuser sowie eine der ältesten Moscheen des Iran zu entdecken. Bekannt ist Nain für ihre handgeknüpften Teppiche - auch heute ist sie noch Zentrum der Teppichherstellung. Zunächst sehen wir die Freitagsmoschee, die als eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Moscheen der Region gilt. Sie wurde im Jahre 960 nach dem Vorbild sunnitisch-abbasidischer Pfeilermoscheen erbaut. Eine Treppe führt zur unterirdisch gelegenen Wintermoschee, einem niedrigen, massiven Gewölbe. Nach einer Mittagspause geht es zum Pirnia-Herrenhaus aus dem Jahre 1560. Hier ist ein ethnologisches Museum untergebracht. Im Iwan-Raum zum Innenhof sehen wir Wandreliefs mit Motiven traditioneller Liebesgeschichten.

In der 1988 gegründeten Iranischen Hochschule Yazd treffen wir auf einige Studenten und haben die Möglichkeit zum Austausch.

Ankunft in Isfahan für Abendessen und Übernachtung.
Tagesstrecke: 330 km, Fahrtdauer: 4 Std.

6. tag / isfahan

Wir entdecken an diesem Reisetag Isfahan, die drittgrößte Stadt der Islamischen Republik Iran. Zunächst sehen wir die drei bekanntesten der elf Brücken der Stadt und gehen weiter nach Dschulfa, dem Armenischen Viertel der Stadt. Nachdem Schah Abbas I. 1603 Armenien erobert und zwei Jahre später erkannt hatte, dass er das Gebiet nicht halten konnte, hinterließ er verbrannte Erde und siedelte die Bewohner der Weberstadt Dschulfa in den Süden von Isfahan um. Hier steht auch die Vank-Kathedrale, welche wir als nächstes besuchen. Diese war eine der ersten Kirchen, die die Armenier nach ihrer Umsiedlung erbauten. Die Kathedrale spiegelt die lebhafte Geschichte der armenischen Gemeinde in ihrer Architektur und ihrem Stil wieder. Hier treffen wir auf Vertreter der armenisch-apostolischen Gemeinde und erfahren Interessantes über Glauben und Leben vor Ort.

Wir spazieren weiter zum Naghsh-e-Jahan-Platz, einem riesigen Platz - genaugenommen einem der größten der Welt. Er stammt aus dem 17. Jh. und ist eines der bedeutendsten Bauwerke Isfahans. Die Galerien umgeben den gesamten Platz und im Hintergrund ist die bedeutende Immam-Moschee zu sehen, die wir nun ebenfalls besuchen. Sämtliche Wände sind mit Mosaiken verziert und die Moschee selbst ist umringt von Arkadengängen. Die Kuppel der Moschee ist 52 m hoch und damit die höchste der Stadt. Die Sheikh-Lotfallah-Moschee wiederum ist für ihre prächtige Kuppel bekannt. Mit ihrem prunkvollen Innenraum wirkt sie wie ein Schmuckkästchen.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Isfahan.

7. tag / isfahan

Ein weiterer Tag voller Besichtigungen in Isfahan erwartet uns! Zunächst besuchen wir die schöne Freitagsmoschee - mit ihren 2 ha die größte Moschee des Iran. Sie wird als Museum der 1.300-jährigen Entwicklung iranischer Architektur bezeichnet. Aufgrund von Ausgrabungen wurde deutlich, dass sie auf älteren Bauten der früheren vorislamischen Zeit erbaut worden ist: Es wird angenommen, dass die Moschee auf einem sassanidischen Feuertempel erbaut wurde. Dann geht es zum Tschehel-Sotun-Palast, dem "Palast der vierzig Säulen". Er gehört zu den schönsten Beispielen safawidischer Architektur. Neben einer Veranda mit zwanzig Säulen aus Zypressenholz, die sich in den Becken spiegeln, sehen wir auch noch einen Spiegelsaal und zahlreiche Fresken mit Darstellungen vom Leben am Hofe der Safawiden und historischen Ereignissen. Außerdem finden wir kunstvolle Spiegelkachelungen und Stuckschnitzereien. Nach einer Mittagspause geht es zum Hascht-Behescht-Pavillion. Dieser liegt inmitten eines persischen Gartens mit der ursprünglichen Bezeichnung "Nachtigallengarten". Der Palast gehörte einst zu den am reichhaltigsten verzierten Gebäuden der Stadt.

Am Nachmittag unternehmen wir einen Bummel durch den Qeisarieh-Basar. Hier gibt es Hunderte von kleinen Geschäften mit Dingen für das tägliche Leben. Schmuck, Kupfererzeugnisse, Süßigkeiten und die für Isfahan typischen bedruckten Baumwollstoffe sind hier zu finden.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Isfahan.

8. tag / natanz & kashan

Wir fahren heute nach Natanz, einer Kleinstadt, gelegen in bergigem Gelände. Seit seiner Gründung - vermutlich durch Sassaniden - besteht der Ort ununterbrochen. Wir sehen den Komplex der Freitagsmoschee, welcher aus drei unterschiedlichen Baueinheiten besteht: Der Moschee selbst mit ihrem dazugehörigen Minarett, dem Grabmal Shaik Abd al-Samad al-Isfahanis und dem ursprünglich angeschlossenen Khanaqah, von dem nur noch der monumentale, heute verschlossene Portalbau erhalten ist.

Weiterfahrt nach Kashan. Das persische Wort für "Fliese", leitet sich vom Namen der Stadt ab, denn im Mittelalter besaß Kashan eine bedeutende Keramikindustrie. Hier besuchen wir den berühmten Fin-Garten. Dieser verbindet architektonische Elemente aus der Safawiden-, Zand- und Kadscharenzeit. Mit seinen zahlreichen Wasserbecken, Fontänen, Wasserläufen und alten Bäumen zählt er zu den berühmtesten und schönsten Gärten des Iran. Im westlichen Teil des Gartens befindet sich das Nationalmuseum von Kashan mit zahlreichen archäologischen Funden. Wir sehen auch ethnographische Gegenstände, Kalligraphien von Künstlern aus der Kadscharenzeit sowie zeitgenössisches Handwerk. Das Tabatabai-Anwesen wurde Anfang der 1880er Jahre für die wohlhabende und einflussreiche Familie Tabatabai gebaut. Wir besichtigen den Gebäudekomplex, der aus vier Höfen besteht und mit herrlichen Wandmalereien sowie künstlerisch gestalteten Glasfenstern verziert ist.

Am Nachmittag geht es weiter nach Teheran. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel.
Tagesstrecke: 470 km, Fahrtdauer: 5,5 Std.

9. tag / teheran

Am Morgen erkunden wir Teheran und gehen zum Golestanpalast, dem ehemaligen Regierungspalast der Kadscharen. Er wurde Anfang des 19. Jh. errichtet und war bis zur Gründung der Islamischen Republik Iran offizieller Sitz des persischen Monarchen. Die Außenwände der einzelnen Gebäude sowie die Befestigungsmauer um die Palastanlage sind überreich mit Fliesenmosaik verkleidet. Dort sehen wir den Marmorthronsaal, das ethnografische Museum und mehrere Galerien. Auch unternehmen wir einen Spaziergang durch die schönen Gartenanlagen. Weiter geht es zum Nationalen Juwelenmuseum, welches im Gebäude der Iranischen Zentralbank untergebracht ist. Es beherbergt die bedeutendste Juwelensammlung weltweit. Den Grundstock der Sammlung bilden die Kronjuwelen der Safawiden. Ein großer Teil ging durch Unruhen und Kriege verloren, wurde aber von Nadir Shah im 18. Jh., während seines Indienfeldzugs, zurückerobert.

Zum Abschluss des Tages besuchen wir eine Kunstgalerie der Stadt, in der wir auf iranische Künstlerinnen treffen. Man berichtet uns über Emanzipation und Selbstbestimmung der Frau im Iran - aus erster Hand.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Teheran.

10. tag / heimreise

Heute endet unsere Reise mit dem Transfer zum Flughafen Teheran und dem Rückflug zum Wunsch-Flughafen.

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