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Flagge

Iran

Der Iran - das frühere Persien - ist ein oft verkanntes Land, das sich heute für Reisende zu öffnen beginnt. Doch was macht den Zauber des Morgenlandes aus? Architektur, Religion, Kunst, Kultur? Ja, allem voran aber die Menschen.

Geschichte

  • Nachdem sich zwischen 3200 und 2800 v. Chr. das Reich Elam gebildet hatte,
  • vereinigten die iranischen Meder das Gebiet um 625 erstmals zu einem Staat, das die kulturelle und politische Führerschaft in der Region übernahm. • Die von Kyros begründete Dynastie der Achämeniden regierte vom heutigen Südiran aus das bis dato größte Reich der Geschichte.
  • Es wurde im Jahre 330 durch die Truppen Alexanders des Großen zerstört.
  • Es folgte das Reich der Sassaniden, das zwischen dem 3. und 7. Jahrhundert neben dem Byzantinischen Reich zu den mächtigsten Staaten der Welt zählte.
  • Nach dem Übergreifen der islamischen Expansion auf Persien, in deren Verlauf der Zoroastrismus durch den Islam ersetzt wurde, wurden persische Gelehrte zu Trägern des Goldenen Zeitalters,
  • bis der Mongolensturm im 13. Jahrhundert das Land in seiner Entwicklung weit zurückwarf.
  • Die Safawiden einigten das Land und machten 1501 das schiitische Bekenntnis zur Staatsreligion.
  • Unter der 1794 gegründeten Kadscharen-Dynastie schrumpfte der Einfluss Persiens, Russland und Großbritannien zwangen die Perser zu territorialen und wirtschaftlichen Konzessionen.
  • 1906 kam es zur Revolution, in deren Ergebnis Persien zu einer konstitutionellen Monarchie wurde. Die beiden Monarchen der Pahlavi-Dynastie betrieben eine Politik der Modernisierung und Säkularisierung.
  • Im Ersten Weltkrieg wurde der Iran durch russische, britische und türkische Truppen und im Zweiten Weltkrieg durch britische und sowjetische Truppen besetzt.
  • Danach kam es wiederholt zu ausländischer Einflussnahme wie dem organisierten Staatsstreich im Jahr 1953.
  • Die Unterdrückung der liberalen, kommunistischen und islamistischen Opposition führte zu vielseitigen Spannungen, die in der Revolution von 1979 und dem Sturz des Schahs kulminierten.
  • Seitdem ist der Iran eine theokratische Republik, die von schiitischen Geistlichen geführt wird, an deren Spitze der Führer (Rahbar) die Macht auf sich konzentriert.

Zahlen & Fakten

Fakten

  • Fläche: 1.648.195 km² (4,5 mal größer als das wiedervereinigte Deutschland)
  • 79,93 Mio. Einwohner (Wachstum: jährlich fast 1 Mio. mehr!)
  • Bevölkerungsdichte: 48,5 Einwohner / km² (D: 232)

Bevölkerung

  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Iran weniger als 12 Millionen Einwohner.
  • Bis 1976 war die Bevölkerung auf 33,7 Millionen Menschen angewachsen.
  • Die letzte Volkszählung im Jahr 2016 ergab schließlich 79,9 Million Personen.
  • Für das starke Anwachsen der Bevölkerung ist vor allem die deutlich gestiegene Lebenserwartung verantwortlich: Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Menschen im Schnitt knapp 30 Jahre alt und die Kindersterblichkeit lag bei 50 %. Im Jahre 2015 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung hingegen 76,2 Jahre für Frauen und 74,0 Jahre bei Männern.
  • Gleichzeitig verharrte die Fertilität lange auf sehr hohem Niveau: In 1956 bei durchschnittlich 7,9 Kindern pro Frau, und im Jahr 1986 bei 6,39 Kindern pro Frau. Sie ist seitdem sehr stark gesunken und liegt jetzt (Stand: 2013) bei etwas unter 2 Kindern pro Frau.

Ethnien

  • Die Lage zwischen Zentralasien, Kleinasien, Arabien und dem indischen Subkontinent haben zu einer hohen ethnischen Vielfalt geführt.
  • Die größte ethnische Gruppe im heutigen Iran ist indogermanischen Ursprunges. Sie wanderten vom Norden her in das iranische Hochland ein und erreichten den Zagros zu Beginn des ersten Jahrtausends v. Chr.
  • Nach der Eroberung durch die Araber ließen sie sich überall im Land nieder und vermischten sich mit der ansässigen Bevölkerung.
  • Im 11. Jahrhundert begannen türkische Stämme in immer neuen Schüben in den heutigen Iran einzuwandern. Sie prägten vor allem mit ihrer nomadischen Lebensweise weite Landstriche des Iran bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
  • Die Völker indogermanischen Ursprunges dominieren das Land heute zahlenmäßig. Zwischen 60 und 65 % der Bevölkerung zählen sich zu den Persern.
  • Westlich des persischen Siedlungsgebietes leben Kurden, die 7 bis 10 % der Gesamtbevölkerung ausmachen und die größtenteils dem sunnitischen Islam anhängen,
  • und die tendenziell schiitischen Luren (6 % der Bevölkerung).
  • Im Osten Irans leben die ebenfalls sunnitischen Belutschen, die 2 % der Bevölkerung stellen.
  • Völker türkischer Abstammung sind vor allem die zumeist schiitischen Aserbaidschaner (Azeri), die 17 bis 21 % der Bevölkerung ausmachen und im Nordwesten des Landes wohnen.
  • Die meist sunnitischen Turkmenen bewohnen die nördlichen Steppengebiete.
  • Darüber hinaus gibt es zahlreiche, über das ganze Land verstreute Inseln türkischstämmiger Bevölkerungsgruppen, zu denen die Kaschgai gehören.
  • Die Araber des Iran leben im Südwesten an der Grenze zum Irak, sie machen etwa 2 % der Gesamtbevölkerung aus.
  • Im Iran lebt nicht zuletzt eine große Zahl sehr kleiner Ethnien, die teils schon vor der Ankunft der Perser im Iran lebte (wie die Assyrer) oder die künstlich im Lande angesiedelt wurden (wie die Armenier).

Aktuelle Impfbestimmungen

Folgende Impfungen sind bei der Einreise vorgeschrieben:
- Gelbfieber (siehe unten)

Folgende Impfungen sind bei der Einreise empfohlen:
- Impfungen gemäß der WHO-Empfehlungen für die routinemäßige Immunisierung
- Hepatitis A
- Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Typhus
- Cholera
- Meningokokken-Krankheit (ACWY), bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition

Masern:
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen.

Malaria:
Bitte beachten Sie, dass in einigen Gebieten Malaria vorherrscht. Eine prophylaktische Behandlung mit Malariamedikamenten wird empfohlen.

Coronavirus:
Aufgrund der steigenden Infektionszahlen mit der Atemwegserkrankung COVID-19 muss derzeit mit verstärkten Gesundheitskontrollen und damit verbundenen verlängerten Wartezeiten bei Reisen gerechnet werden. Aufgrund von Krankheitsfällen in nahezu allen Ländern der Welt besteht ein generelles Ansteckungsrisiko über die Tröpfcheninfektion. Reisende sollten sich deshalb über die Ausbreitung der Erkrankung und mögliche Schutzmaßnahmen in ihrem Reiseziel informieren. Dabei sollten sie auch die unterschiedlichen Standards und Kapazitäten der Gesundheitssysteme berücksichtigen.

Poliomyelitis:
Bei der Einreise aus Ländern mit aktuellem Poliomyelitis-Infektionsrisiko (Demokratische Republik Kongo, Mosambik, Niger, Nigeria, Somalia, Angola, Äthiopien, Benin, Ghana, Kamerun, Sambia, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Afghanistan, Indonesien, Pakistan, Myanmar, China, Philippinen, Papua-Neuguinea) ist eine Polio-Impfung erforderlich. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen. Die Impfung muss im Zeitraum zwischen 12 Monaten und 4 Wochen vor der Einreise erfolgt sein. Kann der Nachweis nicht vorgelegt werden, erhält jeder Reisende bei der Einreise eine Dosis des Polio-Impfstoffs.

Gelbfieber:
Bei der Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten ist eine Gelbfieber-Impfung notwendig. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen. Die Impfung wird von allen Reisenden gefordert, die älter sind als 9 Monate. Dies gilt auch bei Transitaufenthalten von über 12 Stunden am Flughafen eines Landes, das Gelbfieber-Infektionsgebiet ist.

Aktuelle Länder mit Gelbfieber-Infektionsgefahr:
Afrika: 
Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Südsudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik  

Zentral- und Südamerika: 
Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela

Schlussbestimmungen:
Bitte beachten Sie, dass die gesundheitlichen Hinweise stets abhängig vom individuellen Gesundheitszustand des Reisenden sind und nicht die Konsultation eines Arztes bzw. Tropenmediziners ersetzen. Die Einreise-, Visa- und Impfbestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern oder es können individuelle Ausnahmefälle auftreten. Nur die zuständige Auslandsvertretung kann rechtsverbindliche Aussagen treffen oder über die hier aufgeführten Informationen hinausgehende Hinweise liefern. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig.

Datenstand vom: 14.07.2020 03:00 für Kunden von: Tour mit Schanz Reisebüro GmbH, Sulzer Str. 118, 72218 Wildberg

Aktuelle Visabestimmungen

Es wird ein Visum benötigt.

Visaarten

Visum ( Botschaft, Konsulat )
Erläuterung: Das Visum kann bei der Botschaft oder den zuständigen Konsulaten beantragt werden.
Durchschnittliche Bearbeitungszeit: 7 Tage
Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit, je nach Aufkommen bei den unterschiedlichen Auslandsvertretungen, vom durchschnittlichen Wert abweichen kann.

E-Visum/ETA
Erläuterung: Das Visum kann online beantragt werden.
Durchschnittliche Bearbeitungszeit: 7 Tage
Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit, je nach Aufkommen bei den unterschiedlichen Auslandsvertretungen, vom durchschnittlichen Wert abweichen kann.

Visum bei Ankunft
Erläuterung: Das Visum kann bei Ankunft vor Ort an offiziellen Grenzstellen beantragt werden.
Visa bei Ankunft können nur an internationalen Flughäfen beantragt werden. Bitte informieren Sie sich dahingehend frühzeitig.

Besonderheiten:
Bitte beachten Sie, dass Staatsangehörige einiger Länder ihr Visum trotz der verschiedenen Antragsmöglichkeiten nur nach persönlichem Erscheinen in der Botschaft erhalten. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig.

Mitzuführende Dokumente:
- Passfoto(s)
- Weiter- oder Rückflugticket
- Nachweis einer Unterkunft
- Reisepass mit mindestens zwei freien gegenüberliegenden Seiten
- Ausreichend gültige Reisekrankenversicherung
- Einladungsschreiben (alternativ zum Nachweis einer Unterkunft)

Einreise auf dem Landweg:
Für die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug wird ein „Carnet de Passage“ und eine Versicherungsbestätigung benötigt. Bitte informieren Sie sich vorab bei der zuständigen Botschaft über die Möglichkeiten zur Einreise mit dem Fahrzeug.

Wir empfehlen die Beantragung des Visums über unseren Partner visumPOINT. Durch die Angabe des Codes PASSOLUTION erhalten Sie 10% Rabatt. Zum Anbieter: www.visumpoint.de.

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