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Kreta

Begegnung mit der Orthodoxie an der Wiege Europas

Heraklion Hafen
Zeitraum:
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ohne Datum
Dauer:
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6 Tage / 5 Nächte
Art:
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MusterReise
Land:

Inhalt dieser Reise:

Zur besseren Orientierung, haben wir Ihnen die Informationen dieser Reise aufgegliedert. Nutzen Sie einfach das folgende Inhaltsverzeichnis, um direkt zum gewünschten Inhalt zu springen.

Einleitung

Programmübersicht

TagWochentagFahrtzeit (STD/KM)MahlzeitenProgramm
1Flug von Deutschland nach Heraklion, Kloster Paliani
2Heraklion: Archäologisches Museum, Kathedrale Agios Minas, Ikonenmuseum, Museum der Christlichen Kunst
3Knossos, Olivenmühle Paraschakis in Melidoni, Farm Agreco in Rethymno, Deutscher Soldatenfriedhof von Maleme
4Nonnenkloster Chrisopigi, Kloster Gonia, Kloster Agia Triada
5Kunstdorf Verekinthos, Olivenmuseum in Vouves, Agia-Sophia-Höhle, Weingut Pnevmatikakis
6Flug von Chania nach Athen, dort Stadtrundfahrt und Rückflug nach Deutschland
F = Frühstück | M = Mittagessen | A = Abendessen

Unser Reiseprogramm

1. TAG / Anreise & Kloster Paliani

Nach individueller Anreise zum Flughafen Stuttgart starten wir heute gemeinsam unsere Reise nach Kreta. Linienflug nach Heraklion und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet.

Fahrt zum Kloster Paliani, einem der ältesten Klöster auf Kreta. Bereits im 7. Jh. findet es in Urkunden Erwähnung. Das zweimal von Türken zerstörte Nonnenkloster verfügt über eine dreischiffige Klosterkirche - ein alter Myrthenbaum an einer Klosterecke soll der Überlieferung zufolge eine wundertätige Ikone umgeben. Er ist ein gutes Beispiel dafür, wie der orthodoxe Glaube vorchristliche Kulte um heilige Bäume in den christlichen Glaubensritus integrierte.

Rückfahrt zu unserem Hotel in Heraklion für Abendessen, Informationsrunde und Übernachtung.

2. Tag / Museenstadt Heraklion

In der Mitte Kretas vereint die Stadt Heraklion die Modernität der viertgrößten Stadt Griechenlands mit einer venezianischen Festung, vielen Gebäuden mit raffinierter venezianischer Architektur und zahlreichen beeindruckenden Museen. Heraklion (auch bekannt als Iraklo) ist zugleich auch Hauptstadt der malerischen griechischen Insel - eine Stadt zwischen Moderne und Vergangenheit. Bei einem Streifzug durch die Stadt mit ihrer langen und wechselhaften Geschichte können wir das ursprüngliche kretische Leben mit all seinen Facetten erkunden.

Zunächst besuchen wir das Archäologische Museum der Stadt. Es zählt zu den wichtigsten Museen in ganz Europa. In den historischen Mauern war jedoch nicht immer ein Museum beheimatet - während die Venezianer Kreta besetzten, befand sich ein katholisches Kloster am gleichen Ort. Uns erwarten zahlreiche Kunstschätze, die im Museum ein Zuhause gefunden haben, wie z.B. Fragmente der Fresken, die einst im Palast von Knossos beheimatet waren.

Die Fahrt geht weiter zur Kathedrale Agios Minas. Sie ist Bischofssitz, größte Kirche Kretas und eine der beeindruckendsten ihresgleichen. Empfang durch den Vertreter des Bischofs und Führung durch die Kathedrale. Anschließendes Mittagessen.

Danach besuchen wir das Ikonenmuseum. Das Museum ist in der Kirche Agia Ekaterini aus dem 16. Jh. untergebracht, die einst zu einem gleichnamigen Kloster gehörte. In der Klosterschule wurde u.a. Malerei gelehrt, berühmte Kreter wie der Dichter Vitzetzos Kornaros, El Greco und Michael Damaskinos sind mit dieser Schule verbunden. Die Ausstellung zeigt neben Wandmalereien des 13. und 14. Jh. die größte Sammlung byzantinischer Ikonen der Insel. Ein geeigneter Ort, die strengen Vorschriften der orthodoxen Ikonenmalerei zu studieren, die einen festgelegten Kanon von Themen, Personen und Darstellungsweisen vorgaben. Anschließend gehen wir weiter zum Museum der Christlichen Kunst.

Abendessen und Treffen im Hotel mit Vertretern der kirchlichen Organisation Philoxenia. So nennt sich der 1966 gegründete Freundeskreis orthodoxer, katholischer und evangelischer Christen. Es ist sein Ziel, Christen der westlichen und östlichen Tradition zusammenzuführen, damit wir voneinander lernen und aneinander wachsen.

Übernachtung in unserem Hotel in Heraklion.

3. Tag / Knossos, Melidoni, Rethymno & Maleme

Es geht heute nach Knossos, der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätte auf der Insel. Der jüngste Palast von Knossos entstand als riesiges minoisches Gebäudeensemble von bis zu 5 Stockwerken mit einer umbauten Fläche von 21.000 qm. Seit seiner Entdeckung Ende des 19. Jh. ist der Palast von Knossos weltbekannt. Wir können überall im Palast Öffnungen wie Fenster, Türen und Lichtschächte sehen, denn die Minoer liebten die Natur. Herrliche Fresken schmücken die Wände des Palastes - ihre Themen wurden dem täglichen Leben oder der Natur selbst entnommen. Es wird gesagt, dass kein Besucher den Palast ohne Führer betreten konnte, da sich niemand in dem berühmten "Labyrinth" zurecht finden.

Melidoni ist unser nächstes Ziel, genaugenommen die 1991 gegründete Olivenmühle Paraschakis. Auch hier erhalten wir eine interessante Führung durch die Anlage, bei der wir viel über die Olive und die Verarbeitung zu Olivenöl, dem Elixier des Südens, erfahren.

Weiterfahrt nach Rethymno zur Farm Agreco für unser Mittagessen. Umgeben von Weinbergen und Olivenhainen auf einen Hügel mit Blick auf das Meer, liegt diese hübsche Farm. In der Taverne können wir das Beste der griechischen Küche genießen. Es werden nur Fisch und natürliche Zutaten in der Farmküche zubereitet. Nach dem Mittagessen erhalten wir eine Führung durch die Farm.

Weiter in Richtung Chania. Unterwegs besuchen wir Maleme. Am 6. Oktober 1974 würde hier durch den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge der Deutsche Soldatenfriedhof eingeweiht. Auf der Anlage befinden sich die Gräber von 4.465 Gefallenen der Luftlandeschlacht um Kreta (Ende Mai 1941), hauptsächlich Fallschirm- und Gebirgsjäger der deutschen Wehrmacht.

Weiterfahrt nach Chania zu unserem Hotel für Abendessen und Übernachtung.

4. TAG / Die Klöster Kretas

Am Morgen fahren wir zunächst zum Nonnenkloster Chrisopigi, wo man uns empfängt und durch die Anlage führt. Außerdem erwartet uns ein Gespräch mit den Nonnen über ihren Tagesablauf und ihr Leben im Kloster.

Es wird uns ein magischer Anblick auf das Kloster geboten: Chrisopigi aus dem Jahre 1650 ragt stolz auf der Spitze des Felsens hervor. Der heilige Felsen mit dem weißen Kloster, die wenig artenreiche Flora, der Blick auf die unendliche Ägäis sowie der Glanz, den der Ort ausstrahlt, sind ein Augenschmaus für. Wir besuchen auch das kleine Museum des Klosters.

Dann fahren wir zum Kloster Gonia in Kolimpari. Es ist eines der bedeutendsten Klöster der Insel. Einst war es nämlich eines der wichtigsten Zentren im Kampf gegen die türkische Fremdherrschaft und wurde mehrmals zerstört - aber immer wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg war Gonia ebenfalls ein Zentrum des Widerstandes. Mittagessen in Kolimpari.

Weiter führt uns der Weg nach Akrotiri zum Kloster Agia Triada. Die in hochgewachsene Bäume eingebetteten Gebäude sind in venezianischem Renaissance-Stil errichtet und wurden im Jahre 1830 wieder aufgebaut, nachdem das Kloster 1821 durch die herrschenden Türken niedergebrannt wurde. Kloster Agia Triada untersteht direkt dem Patriarchat von Konstantinopel.

Weiterfahrt zu unseren Hotel in Chania für Abendessen und Übernachtung.

5. Tag / Verekinthos, Vouves & Pnevmatikakis

Dem Kunstdorf Verekinthos statten wir heute als erstes einen Besuch ab. Verekinthos ist der traditionelle Ort, an dem einst Idaioi Daktiloi, Sohn des Zeus und Beschützer der Künste, lebte und angebetet wurde. Er kam zu diesem Berg, um die Menschen uralte Kunst, wie Metallurgie, Keramik und Weben zu lehren. Im Einklang mit der langen Tradition der Handwerkskunst in dieser Region wurde das Kunstdorf Verekinthos gegründet - eine modellartige Umgebung für die Wiederbelebung und Erhaltung der Kunst, die immer ein integraler Bestandteil des kretischen Lebens und der Kultur gewesen ist. Bei einer Führung erfahren wir mehr über die traditionelle Verarbeitung von Ikonen, Keramik, Glas, Metall, sowie Stoff.

Weiter zum Olivenmuseum in Vouves, gelegen neben dem monumentalen Olivenbaum von Vouves, dem ältesten der Welt. Das Museum erzählt die Geschichte des Olivenanbaus und der damit verbundenen, aufwendigen Arbeit und der verwendeten Gerätschaften wie Baumscheren, Äxte und Holzpressen.

Es folgt der Besuch der Agia-Sophia-Höhle und dem darin befindlichen "Kirchlein der Heiligen Sophia". Diese große Höhle inmitten eines Berges mitsamt ihrer Felsenkirche ist wirklich einen Besuch wert!

Eine gut begehbare Natursteintreppe führt zu der Tropfsteinhöhle hinauf, und im Inneren finden wir neben dem Wallfahrtskirchlein zahlreiche Sinterformationen, in denen sich mit etwas Phantasie Gestalten erkennen lassen...

Auf der Weiterfahrt nach Chania besuchen wir das Weingut Pnevmatikakis, wo wir gemeinsam die Möglichkeit zur Weinprobe haben.

Am Abend erreichen wir Chania. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel.

6. Tag / Heimreise über Athen

Am Morgen erwartet uns der Transfer zum Flughafen von Chania und der Flug nach Athen. In Athen, Griechenlands schöner Hauptstadt, unternehmen wir eine kurze Orientierungs-Stadtrundfahrt und genießen ein abschließendes Mittagessen.

Dann endet unsere Reise durch Kreta mit dem Transfer zum Flughafen von Athen und dem Rückflug nach Deutschland.

Begegnungen & Hotels

Begegnungen

TagBegegenung
2Empfang durch den Vertreter des Bischofs in der Kathedrale Agios Minas
2Treffen mit Vertretern von Philoxenia, dem Freundeskreis orthodoxer, katholischer und evangelischer Christen
3Führung durch die Farm Agreco mit Mittagessen in der hauseigenen Taverne
5Besuch und Führung durch das Kunstdorf Verekinthos – interessante Details über das traditionelle Handwerk
5Weinprobe auf dem Weingut Pnevmatikakis – weltbekannte kretische Weine

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