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Türkei

Auf biblischen Spuren: Die Sieben Sendschreiben

Tuerkei Sendschreiben Cover
Zeitraum:
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ohne Datum
Dauer:
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8 Tage / 7 Nächte
Art:
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Land:

Inhalt dieser Reise:

Zur besseren Orientierung, haben wir Ihnen die Informationen dieser Reise aufgegliedert. Nutzen Sie einfach das folgende Inhaltsverzeichnis, um direkt zum gewünschten Inhalt zu springen.

Einleitung

Programmübersicht

TagWochentagFahrtzeit (STD/KM)MahlzeitenProgramm
1-Flug nach Izmir & Empfang durch die Reiseleitung
22 Std. / 160 kmAusflug zu den Ruinen von Ephesus (erster Brief)
34 Std. / 300 kmBesichtigungen in Izmir (Smyrna, zweiter Brief), Fahrt entlang der Küste nach Pergamon (Bergama, dritter Brief) & nach Thyatira (Akhisar, vierter Brief)
43,5 Std. / 300 kmFahrt nach Sardes (Sart, fünfter Brief) & weiter nach Philadelphia (Alasehir, sechster Brief)
51,5 Std. / 80 kmKalksinterterrassen von Pamukkale, Ruinen von Hierapolis, weiter nach Laodicea (siebter Brief) & über Kolossai zurück nach Pamukkale
64 Std. / 300 kmFahrt durch das fruchtbare Mäander-Tal nach Aphrodisias & weiter nach Izmir
73,5 Std. / 300 kmTagesausflug ins antike Milet
8-Rückflug von Izmir zum Wunsch-Flughafen
F = Frühstück | M = Mittagessen | A = Abendessen

Unser Reiseprogramm

1. TAG / ANREISE

Nach der individuellen Anreise zum Wunsch-Flughafen starten wir heute gemeinsam unsere Reise in die Türkei. Linienflug nach Izmir und Empfang durch unsere Reiseleitung, die uns die gesamte Reise über begleitet.

Abendessen und Übernachtung in unserem Strandhotel in Izmir an der Türkischen Ägäis.

2. TAG / EPHESUS

Nach unserem reichhaltigen Frühstück im Hotel (wie jeden Morgen auf der Reise) begeben wir uns zur ersten Gemeinde, die einen Brief erhielt: nach Ephesus.

"Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Denke daran, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!" (Offb 2,4-5)

Apostel Paulus selbst befand sich drei Jahre lang hier und wurde zum Gründer der dortigen christlichen Gemeinde. Damals herausragend war der Artemis-Tempel, eines der sieben Weltwunder. Hier betete man Artemis an, bis Paulus diese Macht erschütterte; durch seine Predigten ging der Handel mit den heidnischen Kultgegenständen zurück. Die Gemeinde blieb nach ihrer Gründung standhaft, hat aber mit der Zeit ihre "erste Liebe" zu Christu verloren und war daher für Ideologien anfällig. Daher richtete der Herr den Aufruf an die Gemeinde, zu bedenken, wovon sie abgefallen sei und dass sie umkehren soll.

Beim Besuch in Ephesus sehen wir die eindrücklichsten Ausgrabungen der Antike, UNESCO-Weltkulturerbe: Wir spazieren durch marmorgepflasterte Straßen der antiken Stadt und sehen Odeon, Rathaus, Kuretenstraße, Bibliothek und mehr. Zum Gedenken an den Übermittler der Sendschreiben besuchen wir außerdem die Johannes-Basilika, die im 6. Jh. von Kaiser Justinian über dem vermuteten Grab des Evangelisten errichtet wurde. Sie war eine der größten Sakralbauten des Byzantinischen Reiches und blieb mit ihrer prächtigen Marmorausstattung bis ins 11. Jh. unversehrt.

Rückfahrt zum unserem Strandhotel in Izmir. Abendessen und Übernachtung.
Tagesstrecke: 160 km, Fahrtdauer: ca. 2 Std.

3. TAG / SMYRNA, PERGAMON & THYATIRA

Am Morgen erkunden wir Smyrna, das heutige Izmir und Adressat des zweiten Sendschreibens:

"Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist aber reich.“ (Offb 2,9) und „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben." (Offb 2,10)

Der Herr erkannte die Verfolgung und die äußere Armut der Gemeinde. In keiner anderen der 7 Sendschreiben-Städte war die Christen-Verfolgung so hartnäckig und brutal und hielt so lange an. Mitte des 2. Jh. wurde hier Polykarp von Smyrna umgebracht. Die Verfolgung war derart intensiv, dass es keine Quellen gibt, die näher über die Umstände der christlichen Gemeinde berichten könnten.

Heute sollen sich in Izmir rund ein Drittel der Bevölkerung zum Christentum bekennen. Die als "Perle der Ägäis" bezeichnete Stadt ist der zweitgrößte Hafen des Landes nach Istanbul. Dank 5.000 Jahren multikultureller Geschichte hat Izmir heute viel zu bieten; wir sehen die Agora und die St.-Polykarp-Kirche.

Dann geht es weiter nach Pergamon, heutiges Bergama. Die antike Stadt erhielt den dritten Brief:

"Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet." (Offb 2,13)

Pergamon war zu jener Zeit geprägt vom römischen Imperialismus. Trotzdem hat die Gemeinde ihr Vertrauen auf Jesus nicht verleugnet. Kritisiert wird, dass einige Christen an den Irrlehren von Bileam und den Nikolaiten festhalten. Der Herr droht den Irrlehrern und fordert sie zur Umkehr auf.

Bei unserem Besuch in Pergamon (UNESCO-Weltkulturerbe) sehen wir auf der Akropolishöhe die Reste der Stadtmauer, des Königspalastes und der Bibliothek, in der einst 200.000 Pergamentrollen aufbewahrt wurden. Auch sehen wir das Theater aus dem 3. Jh. v. Chr. sowie die Fundamente des Zeus-Altars.

Am späten Nachmittag fahren wir nach Thyatira, dem heutigen Akhisar, Adressat des vierten Briefes:

"Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen." (Offb 2,20)

Thyatira hat mit der subtilsten und gefährlichsten Art der Versuchung für die christliche Gemeinde zu kämpfen. Eine falsche Prophetin erlangt eine hohe soziale Stellung, verführt viele Christen und dreht die ganze Gemeinde in eine gefährliche Richtung. Dennoch gibt es Lob, weil in der Gemeinde auch Glaube, Dienst und Standhaftigkeit zu erkennen ist. Der Herr macht zu Beginn des Schreibens zuerst seine Allgegenwart, Allwissenheit und Allmächtigkeit deutlich. Er fordert die Gemeinde auf, an dem festzuhalten, was sie schon erreicht hat. Thyatira ist auch der Geburtsort von Lydia, Europas erster Christin.

Bei einer Führung über das Grabungsgelände von Thyatira im Zentrum der modernen Stadt Akhisar sehen wir die Ruinen einer Basilika aus dem 5. Jh. an der Stelle der früheren Agora, sowie Säulenstraßen und Arkaden aus dem 4. Jh.

Rückfahrt zum unserem Strandhotel in Izmir. Abendessen und Übernachtung.
Tagesstrecke: 300 km, Fahrtdauer: ca. 4 Std.

4. TAG / SARDES & PHILADELPHIA

Wir verlassen Izmir und fahren weiter durch das türkische Hinterland nach Sardes, dem heutigen Sart. Diese Gemeinde erhielt den fünften der Briefe:

"Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott." (Offb 3,1-2)

Die christliche Gemeinde in Sardes erlag einer Selbsttäuschung. Ihre Werke galten vor Gott als nicht voll kommen. Der Brief ist ein Aufruf zur Umkehr und Standhaftigkeit. Die Stadt galt zu jener Zeit als vergnügungssüchtig und es gab Ausschweifungen im Namen der Religion. Zusammen mit Laodicea gehört Sardes zu den einzigen der sieben Gemeinden, die in den Schreiben kein Lob erhalten. Sardes ist Erinnerung und Mahnung zugleich, dass es ein rein äußerliches Christentum geben kann, das aber geistlich tot ist und in den Augen Gottes nichts gilt.

Wir erkunden die ehemalige lydische Hauptstadt mit ihrer Synagoge, dem Gymnasium und dem etwas außerhalb gelegenen Artemis-Tempel. Letzterer wurde vom 4. bis 2. Jh. v. Chr. erbaut und sollte in seinen geplanten Ausmaßen an die Tempel von Ephesus und Didyma heranreichen - wurde jedoch nie vollendet.

Es geht weiter zu den Ruinen von Philadelphia im heutigen Alasehir, Adressat des sechsten Sendschreibens:

"Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen." (Offb 3,8)

Die christliche Gemeinde in Philadelphia ist zwischen 52 und 55 n. Chr. entstanden, eventuell durch Paulus selber. Die Stadt war zu jener Zeit ein Zentrum des Weinbaus und die modernste der 7 Sendschreiben-Städte. Der Boden war aufgrund von Vulkanasche sehr fruchtbar. Zu Ehren des Weingottes Dionysos wurden wilde Orgien gefeiert. In einem solchen Umfeld war es schwierig, für die junge christliche Gemeinde zu bestehen. Der Herr hatte aber im Brief lobende Worte für die Gemeinde.

Wir erkunden die Überreste Philadelphias bei einer Führung: Die byzantinischen Stadtmauern, die einst die Stadt umgaben, sind bis auf wenige zerbröckelnde Reste verschwunden. Diese Mauerfragmente sind, wie drei Pfeiler der im 6. Jh. errichteten Johannesbasilika und einiger verbliebener Baureste eines antiken Theaters, die einzigen Zeugen dieser einmal reichen Stadt.

Gegen Abend erreichen wir die berühmten Kalksinterterrassen von Pamukkale. Abendessen und Übernachtung in einem schönen Thermalhotel.
Tagesstrecke: 300 km, Fahrtdauer: ca. 4 Std.

5. TAG / LAODICEA, KOLOSSEA, HIERAPOLIS & PAMUKKALE

Am Morgen haben wir etwas Zeit zur freien Verfügung, um im Thermalhotel zu entspannen.

Nun begeben wir uns nach Laodicea, die das letzte der Sieben Sendschreiben erhielt:

"Der, der treu ist, der vertrauenswürdige und zuverlässige Zeuge, der Ursprung von allem, was Gott geschaffen hat - der lässt der Gemeinde sagen: Ich weiß, wie du lebst und was du tust; ich weiß, dass du weder kalt noch warm bist. Wenn du doch das eine oder das andere wärst! Aber weil du weder warm noch kalt bist, sondern lauwarm, werde ich dich aus meinem Mund ausspucken." (Offb 3,14-16)

In der Gemeinde von Laodicea war der geistliche Tod eingetreten, obwohl nach außen hin alles gut geregelt war. Die reichste Stadt von Phrygien lag strategisch günstig: Banken, Medizin und Textilgewerbe standen in Hochblüte. Daraus hatte sich eine satte Selbstzufriedenheit ergeben, die auch vor den Christen nicht halt machte. Der Herr empfahl der Gemeinde dringend, reines Gold zu kaufen, Gold im geistlichen Sinne. Laodicea war so reich, dass die Bürger die Stadt nach einem Erdbeben ohne Hilfe des römischen Zentralstaats alleine wieder aufbauen konnten.

Bei einer Führung bewundern wir die neuen Ausgrabungen, die uns Säulenstraßen, Tempel und Theater offenbaren. Bei Grabungen wurde in den letzten Jahren eine der ältesten Kirchen des Landes freigelegt.

Weiter geht es nach Kolossai. Auch hier gab es schon früh eine christliche Gemeinde; bekannt wurde diese vor allem durch den Brief des Apostels Paulus, den Kolosserbrief. Die antike Stadt ist bisher kaum ausgegraben, so sehen wir hier spärliche Überreste des Theaters, gelegen auf einem geheimnisvollen Hügel.

Danach besuchen wir die antike Stadt Hierapolis in der Nähe von Pamukkale. Die ältesten Zeugnisse stammen aus dem 3. Jh. v. Chr. Die Heilkraft des Wassers hatte schon in der Antike reiche Römer aus allen Provinzen Roms angelockt. Sie kamen in die oberhalb der Terrassen liegende Stadt, um sich in den Thermalquellen zu entspannen. Ein gewaltiger Bäderkomplex zeugt noch heute von der Beliebtheit der ca. 30-50 °C heißen Thermen.

Auch sehen wir die Terrassen von Pamukkale, zu Deutsch so viel wie "Baumwollschloss": Der im Wasser gelöste Kalk konnte sich, da das Wasser Jahrtausende lang ungehindert über den Abhang abfloss, fächerförmig ausbreiten und Terrassen mit übereinander gestaffelten Becken bilden - ein wunderschöner Anblick.

Abendessen und Übernachtung im Thermalhotel.
Tagesstrecke: 80 km, Fahrtdauer: ca. 1,5 Std.

6. TAG / APHRODISIAS & FAHRT NACH IZMIR

Wir verlassen Pamukkale und fahren nach Aphrodisias. Das Aphrodite-Heiligtum machte die antike Stadt, die auch für ihre Bildhauerschule und ihre Ärzte bekannt war, zum Mittelpunkt eines weit verbreiteten Kultes. Bis heute gehört das UNESCO-Weltkulturerbe zu den bedeutendsten archäologischen Stätten des östlichen Mittelmeerraumes. Hier erkunden wir das Ausgrabungsgelände mit dem informativen Museum.

Ankunft im Hotel in Izmir. Abendessen und Übernachtung.
Tagesstrecke: 300 km, Fahrtdauer: ca. 4 Std.

7. TAG / MILET

Wir unternehmen heute einen Ausflug ins antike Milet, einstige Metropole an der Westküste Kleinasiens: Die seit 6.000 Jahren besiedelte Stadt war die Heimat von Thales von Milet, einem der Begründer der griechischen Philosophenschule und Wissenschaft. Auch Hippodamos und viele andere machten Milet zu einem pulsierenden Zentrum zwischen Orient und Okzident. Einst musste Paulus hier ein paar Tage warten, bis das nächste Schiff ihm eine Weiterfahrt nach Jerusalem ermöglichte. Er nutzte die Zeit für seine Abschiedsrede im Theater von Milet, das wir hier besuchen.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Izmir.
Tagesstrecke: 300 km, Fahrtdauer: ca. 3,5 Std.

8. TAG / HEIMREISE

Heute endet unsere Reise mit dem Transfer zum Flughafen Izmir und dem Rückflug zum Wunsch-Flughafen.

Begegnungen & Hotels

Hotels & Übernachtungen

ÜNOrtHotelname
3Izmir
2Pamukkale
2Izmir

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