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Italien Assisi

Einblick ins Unternehmen

Zu Besuch in Assisi

Heute fliegen Winnie & ich nach Rom. Dort werden wir von Dieter Müller erwartet. Er hat unter dem Namen Milvio Studienreisen vor 25 Jahren begonnen, Reisen nach Italien aufzulegen.

Tag 1

Heute ist er in dem Alter, in dem er guten Gewissens an die Weitergabe seines über viele erfolgreiche Jahre gewonnenen Wissens & seiner Kontakte nicht nur nachdenkt, sondern bereits eine Entscheidung getroffen hat: Ich bin sehr stolz, dass diese Entscheidung auf uns gefallen ist.

Sein Wissen & seine Kontakte sind eine ideale Ergänzung zu unseren bisherigen Reisen: Er bringt ein bewährtes Netzwerk ein für Reisen nach Rom, Assisi – überhaupt nach ganz Italien. Dieses nicht nur für den katholischen Glauben so prägende Land, hat mit seiner Kultur der Etrusker, Römer, und des Mittelalters unsere Gesellschaft zutiefst beeinflusst.

Unsere Reise nach Assisi ist der erste konkrete Schritt in Richtung einer Weiterführung seines erfolgreichen Reisekonzepts – Milvio Studienreisen. Wir werden die nächsten ca. 30 Monate eine ganze Reihe weiterer Schritte gemeinsam gehen – ich freue mich darauf!

Ich bin gespannt, was uns in den beiden nächsten Tagen erwartet.

Tag 2

Selten einen so authentischen Ort erlebt, der als komplettes Ensemble den Titel UNESCO-Weltkulturerbe wirklich verdient hat. Assisi ist innerhalb der Stadtmauern ohne sichtbare Bausünde.

Es hat viele familiengeführte Hotels innerhalb der Altstadt, die meist Platz bieten für eine komplette Busladung – mit HP: also inkl. Frühstück & Abendbrot. Die Kofferlogistik und ein ca. 15- minütiger Spaziergang sind es alle mal Wert, innerhalb der Stadtmauern zu wohnen, auch wenn dies ein wenig Zeit kostet: Dieses Entschleunigen gehört zur „Hauptstadt“ des Franziskus als Reiseerlebnis einfach dazu.

Bruder Thomas, der Franziskaner, zuständig für deutsche Pilger-Gruppen in Assisi, führt mit überaus sympathischer Empathie durch „seine“ Basilica di San Francesco. Hier in der Krypta ist Franciscus begraben.

„Never change a winning team!“ Heute Nachmittag haben wir unsere neue italienische Zielgebietsagentur getroffen: Dieter Müller arbeitet seit Jahren erfolgreich mit diesem zuverlässigen Partner zusammen – diese Erfolgsgeschichte setzen wir doch gerne fort. Wir haben auch direkt konkrete, gemeinsame Pläne entwickelt: Ausschreibung einer besonderen InfoReise – Details folgen demnächst.

Zum Abendessen sind wir gemeinsam mit der Gruppe zu einem ganz speziellen Dinner geladen: Die Mitglieder des roten Palio-Vereins in der Unterstadt (Palio = Wettkampf zwischen den Vierteln der Stadt – in Assisi immer Anfang Mai) sind unsere Gastgeber. Das Hausgemachte Essen wird von Vereinsmitgliedern in mittelalterlichen Trachten in einem gemütlichen Gewölbekeller serviert:

  • Antipasto Misto
  • Dazu werden 3 Krüge mit Getränken gereicht: Wasser, Weiß- & Rotwein, getrunken aus braunen Steinkrügen
  • 2 Pasta-Gerichte – jeweils ein Teller p.P. am Tisch serviert
  • ein Spanferkel, garniert mit grünem Salat
  • Apfel-/Rosinen-Nuss-Strudel mit Cantuccini und Vin Santo

Überwältigend!

Tag 3

Eins ist sicher: Assisi hat mich nicht nur einmal gesehen!

Viel zu schade, um hier tagsüber nur mal reinzuschauen: Insbesondere morgens & abends strahlt das mittelalterliche Ambiente der schmalen Gassen, winkeligen Stiegen und gemütlichen Tavernen seinen eigenen Charme aus – die Invasion der Tagesgäste steht morgens noch bevor, oder ist abends wohltuend vorüber.

Assisi als Standort für Tagesausflüge ist prima gelegen – abends dann gemütlich auf dem Piazza den vergangenen Tag Revue passieren lassen:

Peruggia:

Die Provinzhauptstadt von Umbrien – geprägt auch durch ihre vielen internationalen Studenten, und natürlich „Bacio „, der unwiderstehlichen Nusspraline, die sicherlich Vorbild war für manches Produkt von Ferrero

Orvieto:

Oberhalb des Tiber-Tales gelegen, eine Gründung der Etrusker, gelegen auf einem Tuffstein-Plateau. Der monumentale Dom beherrscht das Stadtbild – aber nur von Weitem, denn in den engen Gassen um den Dom herum ist er nicht zu sehen.


Lago Trasimeno:

Rund um den viertgrößten See Italiens, der nur max. 6 m tief ist, hat es viele kleine Dörfer mit einfach umwerfend guter Küche, die die vielfältigen lokalen Zutaten verwendet. 2 der 3 Inseln im See sind per Boot zu erreichen – schnell & Hektik geht anders.

Spoleto:

Als ehemalige Hauptstadt Umbriens hat diese Ortschaft sehr lange auch strategische Bedeutung gehabt: Die große Festung oberhalb dominiert die Stadt.

Gubbio:

„Traum eines mittelalterlichen Miniaturisten“ wurde die Stadtanlage genannt: Ein vollständig erhaltener Mauerring, steile Strassen und einer der schönsten Plätze Italiens, der „Piazza Grande“. Hier schlägt das wahre Herz Umbriens.

Via Di Francesco:

Der Trend zum Pilgern ist auch hier angekommen – aber überlaufen ist woanders. Gut ausgeschildert, viele Teilstücke auch mit dem Bus kombinierbar, lassen sich die Werte, für die Franciscus sich mit seinem vermögenden Vater überworfen hat, unterwegs noch besser verstehen. Heute würde ein Werbe-Texter sagen: „Reduce to the Max!“

Mindestens eine Weinprobe ist in Umbrien natürlich Pflicht: Es muss nicht zwingend Lungarotti sein. Bereits vor Jahrzehnten hat dieses international bekannte Weingut einen hohen Qualitätsstandard gesetzt – viele Winzer haben in den letzten 10, 20 Jahren diesen Trend gekonnt fortgesetzt.

Weniger als eine Woche in Umbrien wäre eine Sünde – 14 Tage machen Sinn, wenn der eine oder andere Wander- oder Ruhetag eingebaut ist – 10 Tage sind ideal.

Assisi liegt ca. 2,5 – 3 Std Fahrt von Rom entfernt: Anreise per Flug empfohlen.

Rom als wuselige, sehr lebendige, auch laute Hauptstadt Italiens lässt sich zwar als Tagesausflug von Assisi durchaus machen – passt aber nicht wirklich zu der so angenehmen Ruhe , die diese kleine Stadt in Umbrien ausstrahlt. Rom ist definitiv eine eigene Reise wert!

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